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Einladung zum „Leiblachtaler Energiestammtisch“ in der Krone in Hohenweiler

Die fünf Leiblachtalgemeinden gehen als „Energieregion Leiblachtal“ gemeinsam den Weg in Richtung Energieautonomie 2050.
Die fünf Leiblachtalgemeinden gehen als „Energieregion Leiblachtal“ gemeinsam den Weg in Richtung Energieautonomie 2050. ©Schallert
Leiblachtal. Interessierte Bürger sind am Mittwoch, 5. Februar 2014, um 19.30 Uhr zum „1. Leiblachtaler Energiestammtisch“ im Gasthof Krone (Fesslerhof) in Hohenweiler eingeladen.
Einladung zum „Leiblachtaler Energiestammtisch“

Im letzten Jahr wurde das Leitbild für die „Energieregion Leiblachtal“ verabschiedet, das im Juli die Förderzusage durch den Klima- und Energiefonds des Landes erhalten hat. Bei diesem ersten Energiestammtisch in Hohenweiler soll nun ein Überblick zu den laufenden Maßnahmen und den geplanten Aktivitäten in der „Energieregion Leiblachtal“ gegeben werden. Unter anderem wird über das Windprojekt am Pfänder, das Schulprojekt im Leiblachtal, das LED-Projekt für die öffentliche Straßenbeleuchtung, die Photovoltaikaktion für Haushalte, die Ladepunkte für Elektrofahrzeuge im Rahmen von VLOTTE oder den Stand des Umsetzungskonzeptes berichtet. Natürlich gibt es auch Raum für Fragen, Anregungen und Diskussionen.

Die Verantwortlichen der „Energieregion Leiblachtal“ mit den Bürgermeistern der fünf Gemeinden Eichenberg, Hohenweiler, Hörbranz, Lochau und Möggers sowie dem regionalen Energiebeauftragten Bertram Schedler aus Hohenweiler freuen sich auf einen zahlreichen Besuch und das Interesse an den Projekten zur klimafreundlichen Gestaltung des gemeinsamen Lebensraums. Ein kleiner Snack mit Getränken rundet den für alle offenen Abend ab.

Info: Rückmeldung an bertram.schedler@smartbridge.at oder T 0664 886 780 38

 

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Leitbild der Energieregion Leiblachtal

Präambel

Die fünf Gemeinden im Leiblachtal bekennen sich zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Regionalentwicklung und zur Energieautonomie.

Regionale Wertschöpfung, konsequente Energieeffizienz, weitgehende Unabhängigkeit von Energieimporten, selbstverständlicher Klima- und Umweltschutz stehen dabei als Nutzen im Vordergrund.

Darüber hinaus sind die langfristige Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen und der Schutz des regionaltypischen Natur- und Landschaftsraumes prioritär. Die Gemeinden der Klima- und Energieregion Leiblachtal nehmen durch verantwortungsvolles Handeln im Umgang mit Energie und Ressourcen sowie dem sinnvollen Einsatz erneuerbarer Energieträger eine Vorbildfunktion ein.

Regionale Energiepolitik

Die fünf Gemeinden im Leiblachtal verabschieden gemeinsam getragene regionale energiepolitische Ziele. Die gemeinsam erarbeiteten Strategien umfassen die Bereiche Energie, Mobilität und Kommunikation.

Ein regionales Gremium koordiniert den Umsetzungsprozess durch konsensorientierte Projektentwicklung und entscheidet gemeinsam über die Verwendung der Mittel aus dem regionalen Energieautonomiefonds. Ein kontinuierliches Monitoring überwacht die Wirkung der umgesetzten Maßnahmen und stellt die Entwicklung entlang des Zielpfades sicher.

Regelmäßige Einbeziehung der Bürger und attraktive Beteiligungsmodelle ermöglichen die energiepolitischen Ziele und die Projektumsetzung. Die Region nutzt ihr politisches Gewicht, um überregionale Rahmenbedingungen im Sinne der Zielsetzungen zu beeinflussen.

Erneuerbare Energieträger

Das Leiblachtal ist reich an natürlichen Ressourcen zur Bereitstellung von erneuerbarer Energie. Die umweltverträgliche Nutzung der umfassenden Potentiale von Holz, Wind, Wasser, Erdwärme und Sonne ist wesentlicher Bestandteil der Energieautonomie und sichert somit die Lebens- und Wirtschaftsgrundlage für Bevölkerung und Betriebe der Region.

Regionale Projekte als Ergebnis einer gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit garantieren die optimale Nutzung der natürlichen Ressourcen. Die Beteiligung der Bevölkerung sichert Akzeptanz und Umsetzbarkeit.

Gebäude

Die Gebäude der Region sind ein wesentlicher Energieverbraucher. Die energetisch hochwertige Sanierung im Bestand sowie die Errichtung ökologisch und energetisch nachhaltiger Neubauten stellen in Kombination mit energiesparenden Haustechniksystemen einen entscheidenden Hebel zur Erreichung der regionalen Energieautonomie dar.

Kommunale Bauprojekte in der Region streben die energetische Selbstversorgung an und übernehmen eine wichtige Vorreiter- und Vorbildfunktion für private und gewerbliche Bauleute.

Zielgerichtete Kommunikation vermittelt Bauleuten und regionalen Betrieben die Chancen auf Unabhängigkeit von Energiepreissteigerungen, erhöhten Komfort, regionale Wertschöpfung und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Mobilität und Energieraumplanung

Eine funktionierende Nahversorgung mit Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs in den Gemeinden des Leiblachtals ist ein wesentlicher Schlüssel zur Reduktion von Besorgungswegen.

Neben der funktionalen Stärkung der Ortskerne unterstützen die Gemeinden der Region die Entwicklung energetisch innovativer Quartiere mit Ortskernanbindung. Als Alternative zum Auto ermöglicht ein attraktives, flächendeckendes, energie- und

kosteneffizientes öffentliches Verkehrssystem die schnelle Erreichbarkeit wichtiger Zielpunkte für alle Bevölkerungsschichten. Der Bahnhof Lochau-Hörbranz übernimmt die Rolle des regionalen, multimodalen Mobilitätszentrums in Richtung Lindau und Bregenz.

Weite Teile des Leiblachtals sind für den Aktivverkehr gut geeignet. Radfahrer und Fußgänger sollen auch überörtlich attraktive und sichere Bedingungen vorfinden. Ein leistungsfähiges und sicheres Radrouten- und Wegenetz bildet das Rückgrat für attraktive, naturnahe und gesundheitsfördernde sanfte Mobilitätsformen.

An das regionale Gesamtkonzept angepasste Strukturen unterstützen den Übergang zu elektrisch betriebenen Mobilitätsformen, deren Energiebedarf aus regionalen erneuerbaren Energieträgern gedeckt wird. Gezielte Kommunikationsmaßnahmen vermitteln den Bürgern der Region die Vorzüge des regionalen Mobilitätsangebots.

Betriebe

Eine aktive Standortpolitik der fünf Leiblachtalgemeinden für mit regionalen Energieträgern versorgte Gewerbeparks zieht innovative Betriebe an und schafft regionale Arbeitsplätze. Das vorbildliche Handeln der regionalen Kommunalbetriebe motiviert und unterstützt die Leiblachtaler Betriebe, sich aktiv an den Bemühungen in der Region in Richtung Energieautonomie zu beteiligen.

In den betrieblichen Unternehmensleitbildern ist Energieeffizienz als Handlungsgrundsatz in Prozessen und für Produkte verankert. Mit Ihren Führungskräften üben sie eine wichtige Vorbildfunktion aus. Ein attraktives Beratungsangebot in Kombination mit einem breiten Erfahrungsaustausch auf Basis von Best Practice Beispielen trägt zur Beschleunigung dieses Prozesses bei.

Kommunikation und Bewusstsein

Die Bevölkerung, Vereine und Betriebe des Leiblachtals sind der Schlüssel zur Energieautonomie.

Ihnen gilt die Aufmerksamkeit. Die Kommunikation der Energieregion Leiblachtal ist daher umfassend und zielgruppengerecht.

Ziel aller kommunikativen Maßnahmen ist die Änderung des energie- und klimaschutzrelevanten Verhaltens aller Akteure in der Region sowie das Aufzeigen der Einsparpotentiale und des persönlichen Nutzens.

Dabei werden vielfältige Ansätze verfolgt, die weit über Medienarbeit hinausgehen. Sie zielen auf die Stärkung entsprechender Inhalte im Alltagsbewusstsein ebenso ab, wie auf die Vermittlung von Wissen, Nutzen, Impulsen oder speziellen Angeboten.

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