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"Einfach gern in der Natur"

©VN/Matt
Krumbach - Heute lädt Waldaufseher Egon Schelling zum Waldtag nach Krumbach.

800 Besitzer teilen sich 910 Hektar Wald auf 4245 Grundstücken: Egon Schellings Einsatzgebiet ist extrem kleinteilig. Seit 25 Jahren arbeitet er als Waldaufseher für Lingenau, Langenegg und Krumbach. Die Landwirtschaft mit 20 Kühen und 15 Stück Jungvieh betreiben seine Frau und er nebenher. Schellings 19-jähriger Sohn Johannes wird sie wohl einst übernehmen. „Jedenfalls sieht es so aus.“ Den Vater zog es von Kindesbeinen an ins Grüne. „In der Natur mit Menschen und Tieren arbeiten“, das war sein Traum. Die Konflikte scheut der Waldaufseher nicht. „Mit Waldbesitzern ins Holz gehen, ihre Ziele erfragen“, das zählt mit zum Schönsten für ihn. Ob er deshalb so erfolgreich ist? Von 1984 bis 2001 haben die Waldbesitzer in seinem Gebiet jährlich 1400 Festmeter Holz genutzt. „Viel zu wenig“, um für junge Pflanzen Platz zu machen. Die Wälder überalterten. „Also überlegten wir uns was.“ 2002 bot er mit Behörde und Gemeinde den Waldbesitzern Hilfe an. Schelling vermittelte die Dringlichkeit mit Erfolg. In nur sieben Jahren hat das Projekt den Ertrag auf jährlich 5340 Festmeter gesteigert: „Wir haben von 2002 bis 2009 rund 37.400 Festmeter Holz genutzt.“ Das bedeutet einen riesigen „Vorratsabbau“ und brachte Licht in dunkle Wälder. So haben Aufforstungsaktionen wie etwa die der Harder Pfadfinder wieder Sinn. Heute stellt Schelling ab 14 Uhr die „Erfolgsgeschichte junger Wald“ im Krumbacher Gemeindesaal vor. Ab 16 Uhr können sich Interessierte in Waldbegehungen vorort überzeugen. Denn der Vorarlberger Waldverein könnte noch ein paar Mitglieder vertragen.

ZUR PERSON

Egon Schelling
Beruf: Waldaufseher Geboren: 1964 Familie: verheiratet, vier Kinder
Ausbildung: Landwirtschaftliche Fachschule in Hohenems, Bundesforstfachschule in Waidhofen an der Ybbs
Laufbahn: Waldaufseher in Lingenau, Langenegg, Krumbach

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