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Eine Zeitreise im Egg Museum

Die letzte Sonderausstellung widmete sich der 150jährigen Geschichte des Amateurtheaters im Bregenzerwald.
Die letzte Sonderausstellung widmete sich der 150jährigen Geschichte des Amateurtheaters im Bregenzerwald. ©Museum
Das Museum in Egg ist eines der traditionsreichsten Talschaftsmuseen mit vielen Sonderausstellungen.
Egg Museum

Egg. Das Museum in Egg ist nicht nur eine „Hülle“ für Geschichte, sondern blickt selbst auf eine lange Geschichte zurück. Bereits 1904 wurde das Egg Museum als ältestes Talschaftsmuseum des Landes gegründet. Anlass waren die großen Feierlichkeiten zur Eröffnung der Bregenzerwaldbahn im Jahre 1902. Für den historischen Festumzug waren unzählige Relikte der Vergangenheit gesammelt worden. Dies veranlasste die damaligen Gemeindeverantwortlichen darüber nachzudenken, wie man die einzigartigen historischen Zeugnisse für die Nachwelt sichern könnte. So entstand die Idee ein Gemeindemuseum im Schul- und Gemeindehaus einzurichten.

Von der Schule ins Tanzhaus

Bis in die 1930er Jahre war das Museum dann auch in den Räumlichkeiten der Schule untergebracht. Der Sammlungsschwerpunkt umfasste Objekte aus dem 17., 18 und frühen 19. Jahrhundert. Aufgrund des wachsenden Platzbedarfs der Schule zog das Heimatmuseum in das Tanzhaus knapp unterhalb der Schule um, wo es bis 1974 seine Heimat fand. Im Zuge des Neubaus der Landstraße nach Schwarzenberg wurde dieses Gebäude abgetragen und die Sammlung verschwand in den Bunkerräumlichkeiten der Hauptschule.

Neues Leben eingehaucht

Bis 1988 schlummerte die Sammlung vor sich hin – dann wurden im ursprünglichen Schulgebäude Räume frei und auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Anton Sutterlüty und des Kulturreferenten Melchior Bechter wurde die Sammlung aus dem Dornröschenschlaf geholt und ein neues Heimatmuseum eingerichtet. In den 1990er Jahren begann die Museumskustodin Maria-Rose Steurer-Lang gemeinsam mit dem Kulturreferenten Ariel Lang neben der Sammlung auch Sonderausstellungen zu zeigen. Diese widmeten sich im Besonderen den Werken lokaler Künstler. Ein neu gegründeter Museumsverein öffnete des Museum nach außen und es entstanden die Geschichtspfade in Egg und Großdorf. Anfang der 2000er Jahre wurde Anton Pfeifer neuer Leiter des Museums. Unter ihm widmete sich das Museum in einer Reihe von Sonderausstellungen der Egger Heimat.

Schwerpunkt Sonderausstellungen

Seit 2006 ist Andreas Hammerer Leiter des nunmehrigen Egg Museums und der Bereich Sonderausstellung wurde zum eigentlichen Schwerpunkt des Museums. Zwischen zwei und drei Sonderausstellungen zu unterschiedlichen Themen der Region wurden seither jährlich gestaltet. Die Ausstellungsmacher waren oft junge Historiker der Region. Rita Bertolini, Harald Schwarz, Roswitha Natter und Christian Feurstein sorgten mit ihrer Grafik und Innenraumgestaltung für einen zeitgemäßen Auftritt. 

Starke regionale Partner

Die starke Kooperation des Vereins Egg Museum mit regionalen Vereinen und Institutionen prägt auch die Inhalte des Museums. „Starke Partner für diverse Sonderausstellungen sind insbesondere das Kulturforum Bregenzerwald und das Bregenzerwald Archiv. Auch die Schulen der Region arbeiteten und arbeiten an den Ausstellungen zu den unterschiedlichsten Themen mit und sind wichtige Partner für das Haus“, erklärt Museumsleiter Andreas Hammerer. Das gerade zu Ende gegangene Museumsjahr widmete sich mit der Ausstellung „Zur Koazwil allerhand treabo“ der 150jährigen Geschichte des Amateurtheaters im Bregenzerwald. Jürgen Metzler, Obmann des Theatervereins Bizau war Ideengeber der Ausstellung. Mit den Partnern Kulturforum, Bregenzerwald Archiv und Theaterverein Bizau wurde – wie seit zehn Jahren üblich – ein reichhaltiges Rahmenprogramm gestaltet, das von Schönebach nach Egg führte.

Ausstellung für Schulen

Daneben ist im Egg Museum die Wanderausstellung „Kein Kinderspiel – No Child’s Play“ von erinnern.at und den österreichischen Freunden von Yad Vashem gelagert und kann von Schulen jederzeit kostenlos für Unterrichtsprojekte entlehnt werden. Im Ausstellungsjahr 2017 wird neben den Wanderausstellungen „Carl Lutz“ und „Sterbstund“ die große Sommerausstellung zur Unterhaltungskultur der 60er und 70er Jahre im Bregenzerwald vorbereitet.

 

Fakten:

Name: Egg Museum

Schwerpunkt: Regionalmuseum

Gründungsjahr:1904

Träger: Gemeinde Egg, Verwaltung durch den Verein Egg Museum

Leitung: Andreas Hammerer

Öffnungszeitraum: April bis November

Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag von 15 bis 18 Uhr

Eintrittspreise: 5 Euro; ermäßigt: 3 Euro; bis 19 Jahre: freier Eintritt

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