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Eine Vorarlbergerin wird zur Lebensretterin für ihre Schwester

Andrea Gössinger (li.) wurde als Retterin ihrer Schwester Karin Salcher (r.) geehrt.
Andrea Gössinger (li.) wurde als Retterin ihrer Schwester Karin Salcher (r.) geehrt. ©Geben für Leben
Die Bludenzerin Andrea Gössinger konnte ihrer Schwester mit einer Stammzellenspende das Leben retten.

Karin Salcher aus Feldkirch erhielt im September 2014 eine niederschmetternde Diagnose: Sie hat Leukämie. Die 55-jährige kämpfte sich durch die Chemotherapien und wurde im Frühjahr 2015 als geheilt aus der Klinik entlassen. Doch im Jänner 2016 folgte der Schock: Sie erlitt einen Rückfall. Wenige Monate später stand fest, dass nur noch eine Stammzellenspende ihr Leben retten konnte.

Schwester rettet Leukämie-Patientin

Salcher hatte Glück im Unglück. In ihrer Schwester, der in Bludenz wohnenden Andrea Gössinger, fand sie ihren genetischen Zwilling. Die Vorarlbergerin stellte sich sofort als Stammzellenspenderin zur Verfügung, wie der Verein “Geben für Leben” mitteilt. Anfang Juli dieses Jahres erhielt Karin die lebensrettende Spende ihrer Schwester, bald ging es ihr besser. Die beiden Schwestern berichten davon, dass sie durch die Leidenszeit von Karin Salcher enger zusammengerückt sind, viel gemeinsam gelacht und geweint haben. Aber auch der Rest der Familie hielt eng zusammen. So machten Salchers Töchter unmittelbar nach der Diagnose den Führerschein, um ihre Mutter öfter besuchen zu können.

Pünktlich zu Karin Salchers Geburtstagsfeier am 20. Oktober wartete der Verein “Geben für Leben” dann noch mit einer Überraschung für sie und ihre lebensrettende Schwester auf: Andrea Gössinger erhielt einen Blumenstrauß und eine Lebensretter-Urkunde. Für Gössinger war ihre Hilfe jedoch eine Selbstverständlichkeit.

Was ist eine Stammzellenspende?

Wer sich für eine Stammzellenspende typisieren lässt, lässt die Merkmale der Stammzellen in einer Datenbank eintragen, durch die sich weltweit Leben retten lassen. Wird eine Übereinstimmung gefunden, kann der Spender bei der österreichischen Leukämiehilfe unter professioneller Betreuung eine Knochenmarkspende durchführen.

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Eine Stammzellenspende ist in der Regel schmerzfrei

Eine solche Stammzellenspende läuft in der Regel wie folgt ab: Stammzellen gewinnt man aus dem Venenblut des Spenders, wofür zunächst die Zahl der Stammzellen im Blut erhöht werden muss. Dies erfolgt durch eine viertägige Vorbehandlung. Die Spende selbst ähnelt dem Blutspenden. Das gespendete Blut wird dabei in eine Maschine geleitet, die die lebensnotwendigen Stammzellen herausfiltert. Das gefilterte Blut wird dann in den Arm zurückgeleitet. Ein Vorgang, der in der Regel ohne Schmerzen abläuft.

Weitere Informationen, wie man Hilfe leisten und zum Stammzellenspender werden kann, sind auf www.gebenfuerleben.at zu finden.

(Red.)

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