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Eine Tote durch schwere Unwetter im Wechselgebiet

Vor allem das Wechselgebiet war betroffen
Vor allem das Wechselgebiet war betroffen ©APA (Archiv/Fesl)
Nach Starkregen und Gewittern, die am Sonntagabend vor allem in Oberösterreich Überflutungen und Vermurungen zur Folge hatten, gab es am Montag in den Mittagsstunden im steirisch-niederösterreichischen Grenzraum heftige Unwetter, die im Wechselgebiet zu Überschwemmungen führten und ein Todesopfer forderten: Auf einen Park&Ride-Platz an der Südautobahn (A2) auf der steirischen Seite des Wechsel ging eine Sturzflut nieder, die eine Frau in ihrem Auto mitriss. Die etwa 60-Jährige konnte nur noch tot aus dem Wagen mit niederösterreichischem Kennzeichen geborgen werden. Insgesamt wurden rund 20 Fahrzeuge mitgerissen.
Bilder von der Verwüstung

An der Autobahn-Auffahrt in Schäffernsteg (Bezirk Hartberg), wo die Pinka, der Lafnitzbach und der Schäffernerbach aufeinandertreffen, kam es zu massiven Überschwemmungen. Gegen 13.00 Uhr hatte sich eine Gewitterzelle über dem Hochwechsel gebildet, wenig später ging Starkregen über dem Pinkatal nieder, Bäche schwollen an. Durch die Wassermassen waren Industrie-und Gewerbebetriebe sowie Privatobjekte betroffen.

Die Wechselbundesstraße (B54), die L423 und die LB63 in der Steiermark und im Burgenland waren gesperrt. Auch die Autobahnausfahrt Pinggau-Friedberg war bis in den Nachmittag hinein nicht benutzbar. Auf der A2 bildet sich in Fahrtrichtung Graz ab der Abfahrt Friedberg ein Stau zurück bis Zöbern.

Auf der niederösterreichischen Seite des Wechsel wurde die Gemeinde Zöbern (Bezirk Neunkirchen) schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der Zöbernbach sei über die Ufer getreten und habe massive Überschwemmungen verursacht, berichtete Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Huber. Darüber hinaus sorgte ein Hangrutsch für die Gefährdung von vier Häusern. Eine Garage stürzte ein und begrub ein Auto unter sich.

Huber zufolge wurde der landesgeologische Dienst angefordert. Laut Landesfeuerwehrkommando traf ein Experte bereits in den Nachmittagsstunden in der Wechsel-Gemeinde ein und nahm die Untersuchung des völlig aufgeschwemmten Erdreiches auf. Um das Wasser teilweise abzuleiten, wurden als Erstmaßnahme mehrere Drainagen in den Hang geschlagen.

Elf Feuerwehren mit etwa 140 Mann rückten im Bezirk Neunkirchen aus. Die Helfer mussten überflutete Keller auspumpen und verschlammte Straßen wieder freimachen. Der Sportplatz von Zöbern wurde von einer 30 Zentimeter hohen Schlammlawine überrollt. Die Straßenverbindungen aus Aspang und Krumbach waren gesperrt. Vom Unwetter betroffen waren außerdem Tauchen und Aspang. Dort kam es ebenfalls zu Überschwemmungen. Es wurde davon ausgegangen, dass die Aufräumarbeiten zumindest bis in die Nachtstunden dauern würden.

Auch im Bezirk Wiener Neustadt gab es witterungsbedingte Einsätze. Laut Abschnittskommandant Franz Pichler war der Zöbernbach binnen 45 Minuten um etwa 2,5 Meter angestiegen. Im Raum Krumbach standen vier Feuerwehren mit etwa 60 Mann im Unwettereinsatz. Es waren Sicherungs-und Aufräumarbeiten durchzuführen. Eine nach einem Unwetter Ende Mai in der Region errichtete Behelfsbrücke wurde laut Pichler unbefahrbar. Die Feuerwehr hatte zwischenzeitlich alle Übergänge – Brücken wie Stege – über den Zöbernbach gesperrt.

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