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Eine neue Fußball-Ära begann

Es wäre nicht Red Bull, wäre nicht alles drei Nummern größer. Und dennoch stilvoll. Chef Dietrich Mateschitz hat am Montag im Salzburger Hangar 7 mit einer Megashow die Ära des Fuballklubs Red Bull Salzburg eingeläutet.

Dank 14 Neuverpflichtungen ist der 22-Mann-Kader mehr als nur konkurrenzfähig bestückt. Der Verein, vergangene Saison als Vorletzter der T-Mobile Bundesliga gerade noch dem Abstieg entkommen, zählt 2005/06 zu den Titelanwärtern. Mateschitz hat sich zur Präsentation auch Vertreter der Wiener Medien einfliegen lassen. Vielleicht, weil er ihnen zeigen wollte, wo künftig das Fußball-Herz Österreichs pocht.

Der Empfang am Flugfeld zwischen Hangar sieben und acht war mehr als nur ungewöhnlich. Da standen den vom Himmel kommenden Gästen 22 Spieler Spalier, jeder von ihnen leger gekleidet – Sportschuhe, Jeans, weißes, offenes Hemd, schwarzes Sakko. Darunter waren auch der Chilene Sebastian Miranda (24) und Wolfgang Mair (25), die am Sonntag als Nummer 13 und 14 verpflichtet wurden. Die offizielle Begrüßung übernahm Hausherr Mateschitz im Hangar 7, in dem mit Kunstrasen, wie er im Salzburger EM-Stadion den Kickern eine Spielwiese bietet, ein kleines Spielfeld ausgelegt war. “Es geht nicht um Millionen, nicht um mich, sondern um den Sport. Wenn ich höre, die Formel 1 kostet uns 200 Millionen, dann ist es nicht einmal die Hälfte. Und 35 Millionen für den Fußball? Nicht einmal die Hälfte ist richtig”, stellte der Energy-Drink-Boss klar. „Ich weiß, dass die Erwartungshaltung groß ist. Wir werden uns bemühen, guten Sport zu bieten, das ist das primäre Ziel.”

Im 22-Mann-Kader stehen 19 Feldspieler und drei Torleute. Sechs Akteure sind österreichische Teamspieler, fünf Legionäre sind in ihren Nationalteams engagiert. Die Neuerwerbungen sind neben Miranda und Mair Torhüter Alexander Manninger, Markus Schopp, Vratislav Lokvenc, Roland Kirchler, Patrick Jezek, Christian Mayrleb, Thomas Linke, Aleksander Knavs, Mark Janko, Ezequiel Carboni, Alexander Zickler und Alexander Schwedler. “Alle 22 sind Wunschspieler von mir, sonst wären sie nicht im Kader. Aber die Nummer zehn ist frei, es ist auch noch Zeit”, sagte Trainer Kurt Jara. “Unser Ziel ist ein Platz unter den Top Drei”, gibt er vor.

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