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Eine gelungene Zeitreise ins Mittelalter

Feldkirch -   Wie sieht eine Hellebarde aus, was trug ein Ritter vor 800 Jahren - und wie lebte es sich damals eigentlich auf einer Burg? Fragen wie diese werden im neuen und erweiterten Schattenburgmuseum umfassend beantwortet.
Bei der offiziellen Eröffnung heute, Freitag, würdigte Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann das Engagement des Heimatpflege- und Museumsvereins Feldkirch: ” Dass das Geschichtserlebnis heute in dieser besonderen Weise möglich ist, verdanken wir in hohem Maß der hervorragenden Arbeit der rund 100 Vereinsmitglieder.”

In die Erweiterung des Schattenburgmuseums wurden insgesamt rund 600.000 Euro von Stadt und Verein – insbesondere für den Ausbau des Bergfrieds der Schattenburg – aufgewendet. Der Großteil der Kunstwerke und historischen Gegenständen ist mittlerweile elektronisch erfasst und steht somit auch Studienzwecken zu Verfügung. Kaufmann: “Weiterhin steht also das Sammeln, Bewahren, Erforschen und Vermitteln von Wissen, Geschichte und Identität im Zentrum.”

www.schattenburg.at

Jährlich besuchen etwa 25.000 Personen und 165 Schulklassen das Schattenburgmuseum. Auch wenn das Schattenburgmuseum damit schon bisher zu den meistbesuchtesten Kultureinrichtungen der Region zählt, hat man sich in Feldkirch nicht auf diesen Zahlen ausgeruht, führte Landesrätin Kaufmann in ihrer Eröffnungsansprache an: “Mit dieser Erweiterung wird nun nochmals eine neue, museale Dimension erschlossen.”

Vorarlberg hat eine beachtliche, vielfältige Museumslandschaft mit mittlerweile mehr als 50 Museen. Die Aktivitäten der Museen, so Landesrätin Kaufmann, gehen heute weit über die eigentliche Kernaufgabe, den Aspekt der Bewahrung des kulturellen Erbes unseres Landes hinaus: “Die Leute, die ins Museum kommen, wollen heute etwas erfahren, das mit ihnen selbst, ihrer eigenen Lebenswelt zu tun hat, und damit einen klaren Bezug zur Gegenwart herstellen.”

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