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Ein Toter bei Erdbeben in Indonesien

Bei einem starken Erdbeben auf den indonesischen Ferieninseln Bali und Lombok sind mindestens 30 Menschen verletzt worden. Ein alter Mann starb, vermutlich weil er einen Schock erlitt.

Das teilten die Behörden mit. Auch Mexiko-Stadt wurde von einem Beben erschüttert. In der Millionen-Metropole gab zunächst es keine Berichte über Opfer oder größere Schäden. ***

Auf Lombok wurden mindestens 22 Menschen verletzt, darunter ein kleiner Junge, dessen Beine von den einstürzenden Mauern eines Hauses zertrümmert wurden. Auf Bali zogen sich sieben Personen Brüche und andere Verletzungen zu, als sie aus ihren Häusern rannten, wie die amtliche Nachrichtenagentur Antara berichtete. Der Erdstoß überraschte die Menschen im Schlaf. Nach Angaben der Polizei wurden bis zu 100 Gebäude beschädigt.

Das Epizentrum des Bebens mit der Stärke 6,1 lag 30 Kilometer östlich von Bali, in der Straße von Lombok zwischen den beiden Inseln. Indonesien liegt in einer der seismologisch aktivsten Regionen der Welt, dem so genannten „Ring aus Feuer“ im Pazifik. Jährlich gibt es in dieser Region hunderte Erdbeben. Die wenigsten davon richten allerdings größere Schäden an.

Das Epizentrum des Bebens in Mexiko lag etwa 100 Kilometer vor der Westküste auf Höhe eines Fischerdorfes bei dem Badeort Acapulco, rund 400 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernt. Die Erdstöße waren insbesondere in den Hochhäusern der 22-Millionen-Einwohner-Stadt zu spüren. Vereinzelt kam es zu Stromausfällen. Mehrere Hochhäuser im Zentrum von Mexiko-Stadt gerieten ins Wanken und zahlreiche Menschen flüchteten aus ihren Häusern.

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