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Ein spannender Spielplatz

Rund 5000 Besucher unterhielten sich beim Energieerlebnistag der Illwerke VKW. 

Einem spannenden Spielplatz, und das m wahrsten Sinne des Wortes, glich das Areal der Illwerke VKW am vergangenen Samstag. Der Stromversorger hatte zum Energieerlebnistag geladen und rund 5000 Besucher nützten die Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen zu blicken. Dafür war das gesamte Firmengelände zu einem regelrechten Informations- und Unterhaltungspark umgewandelt worden.

Auf besonderes großes Interesse stießen naturgemäß die Elektrofahrzeuge, deren Technik und Reichweite immer alltagstauglicher wird. Vor allem der neue Tesla Model 3, der erst im Juni 2019 seine Europapremiere feiert, war vielbestauntes Objekt der Begierde. An Nachschub für den Akku würde es nicht mangeln, entstand in den vergangenen Wochen bei den Illwerke VKW doch die größte Schnellladestation für Tesla-Autos, zumindest auf Zentraleuropa bezogen. Gefallen hat den Besuchern aber auch der „Twizy“ von Renault mit schwenkbaren Türen, die ausgefahren an Schmetterlingsflügel erinnern.

Klare Abgrenzungen
Bei Klein und Groß gefragt war Probesitzen in den Autos der Betriebsfeuerwehr. Das Unternehmen verfügt über zwei Betriebsfeuerwehren. Eine ist im Montafon stationiert, die andere in Bregenz. Markus Vallaster, Kommandant der Montafoner Wehr, befehligt 40 Mann und eine Frau, wie er stolz anmerkt. Im vergangenen Jahr stieß sie zur Männertruppe und ist damit das erste weibliche Mitglied seit Gründung der Betriebsfeuerwehr, die 1952 erfolgte.

In der Zentrale in Bregenz kann Jürgen Sauerwein im Ernstfall auf 39 Kollegen zählen. Die Einsatzbereiche sind ebenfalls klar abgegrenzt. Der lange Arm der Montafoner Betriebsfeuerwehr reicht von Galtür bis Frastanz, jener der Bregenzer von Frastanz bis Lindenberg im Allgäu. „Wir helfen auch aus, wenn Ortsfeuerwehren eine Verstärkung brauchen“, erklärt Sauerwein, während sich die Kinder im Wasserzielspritzen üben.

In den nächsten drei Jahren werden im ganzen Land mehr als 180.000 alte gegen intelligente Stromzähler ausgetauscht. Viel an widersprüchlichen Informationen, ja sogar Horrormärchen von Überwachungen waren im Vorfeld zu hören. Interessierte nutzten selbstredend die gute Gelegenheit, beim Energieerlebnistag einmal gründlich nachzufragen. Sie konnten beruhigt werden. Aktuellste Technik sorge für höchste Datensicherheit, wurde ihnen von Experten versichert.

Bislang wurden 1500 Stromzähler ausgetauscht, 2019 startet die Umrüstung im großen Stil. Alle kamen bei der Veranstaltung in der einen oder anderen Form auf ihre Kosten, je nachdem, wofür man sein Herz entdeckte. Bei aller Freude über den schönen Tag wurde auch auf benachteiligte Menschen nicht vergessen. In diesem Fall standen die Kinder im Fokus, denn es gab ein Entenrennen zugunsten von „Netz für Kinder“. Obmann Hubert Löffler meinte zufrieden: „Wasser und Enten passen doch bestens zusammen.“

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