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Ein „Schaufenster“ für den Schutzwald

Waldpädagoge Christian Natter bot den jungen Zuhörern interessante Einblicke.
Waldpädagoge Christian Natter bot den jungen Zuhörern interessante Einblicke. ©ME
BORG Egg-Schüler errichteten im Rahmen des Wahlpflichtfachs Wald ein „Schaufenster“ im Dreihütten-Wald in Au.
BORG Egg

Egg (me) Raus in die Natur hieß es für die 13 Schülerinnen des Wahlpflichtfachs Wald der 6. Klassen des BORG Egg am vergangenen Samstag. Die WPG-Gruppe und ihr Lehrer Thomas Rüscher trafen sich mit den Waldaufsehern Christian Natter, Rafael Fetz und Miriam Simma im Dreihütten-Wald in Au. Auf dem steilen und steinigen Weg zum Arbeitsplatz traf die Gruppe auf den Revierjäger, der spontan einen kurzen Einblick in die Besonderheiten der Jagd in diesem Revier und das Fluchtverhalten von Rehwild gab.

 

Arbeitsintensiv

Ziel des Tages war es, ein „Schaufenster“ im Schutzwald unter dem Liegstein zu errichten. Um zu beobachten, wie die Naturverjüngung ohne Wildschäden aufkommt, galt es an diesem Tag, eine Vergleichsfläche von etwa 10 x 10 m zu umzäunen. Während einige Schüler für den Materialtransport zuständig waren, wurde von den restlichen Teilnehmern das „Schaufenster“ vorbereitet und ausgemessen. Gegen Mittag waren dann alle Löcher gegraben, die Pfähle zugesägt, angespitzt und versenkt, sodass nur noch der zwei Meter hoher Maschendraht daran befestigt werden musste. Nachdem auch das erledigt war, wurde die Vergleichsfläche noch mit den verschiedensten Baumarten bepflanzt.

Baumexoten

Die Waldaufseher erklärten, warum sich neben den heimischen Baumarten auch einige Exoten wie die bulgarische Weißtanne, die Edelkastanie oder die Walnuss fanden. Aufgrund der Klimaveränderung werden auch in unseren Breiten vorausschauend wärmeresistente Bäume gepflanzt, da diese genetisch bedingt zwar eng mit unserer heimischen Weißtanne verwandt, jedoch an höhere Temperaturen gewöhnt sind.

Bereichernd

„Nach dem ersten sehr bereichernden Jahr der Zusammenarbeit mit dem Forstwesen des Landes, koordiniert von Christian Natter, kann sich das BORG Egg gleich zu Beginn des Schuljahres über einen gelungenen Start des Wald-WPG’s freuen“, zog Lehrer Thomas Rüscher eine äußerst positive Bilanz.

 

 

 

 

 

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