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Ein rekordverdächtiger Winter

Mit den eben zu Ende gegangenen Weihnachtsferien ist klar: Der Winter 2005/06 ist auf dem besten Weg, ein neuer Rekordwinter zu werden. Dabei liegt die Latte sehr hoch. Es gilt, die insgesamt 4,7 Millionen Nächtigungen von 04/05 zu wiederholen.

Sehr positiv

“ Es ist bisher wesentlich besser als im Vorjahr gelaufen – das war vor allem auf das freundlichere Wetter zurückzuführen“ , schildert Christian Schützinger, Direktor des Vorarlberg Tourismus.

Die exakten Auswertungen der Nächtigungszahlen aus allen Regionen werden erst in den kommenden Tagen erstellt. Doch das bisherige Feiertagsfazit aus den Vorarlberger Urlaubsregionen ist deutlich. “ Mir liegen bereits interne Daten aus unseren Skigebieten vor. Und wenn man vor allem die verkauften Mehrtageskarten betrachtet, liegen wir über den Frequenzen des Vorjahres“ , heißt es vom Montafoner Tourismuschef Arno Fricke.

Den bisherigen Spitzenwert markierte landesweit für die Skigebiete der 6. Jänner. Bei Traumwetter zog es über 100.000 Menschen auf die Pisten – die “ VN“ berichteten ausführlich. Tiefwinterliche Bedingungen, stahlblauer Himmel, Sonne – noch besser hätte man selbst das Wetter

auch nicht steuern können, freuen sich die Touristiker. Am Sonntag entspannte sich die Situation auf den Pisten, Tagesparkplätze waren auch am Nachmittag überall noch verfügbar. “ Klar, viele der Langzeitgäste sind am Samstag abgereist“ , erklärt Irmard Huber vom Lech-Zürs-Tourismus.

Nicht mehr steigerbar

Positiv ist die Stimmungslage auch im Bregenzerwald. “ Wir werden ein Plus im Vergleich zum Vorjahr einfahren“ , ist man beim Bregenzerwald Tourismus zufrieden.

“ Die Buchungslage ist derzeit nicht mehr steigerbar, wir bewegen uns auf allerhöchstem Niveau – das muss man ganz klar sagen“ , so der Montafoner Touristikchef Arno Fricke. Dabei seien die Gäste mit den aktuellen Bedingungen sehr zufrieden.

Die aktuelle Wintersaison stand von Anfang an unter guten Vorzeichen. Bereits im November 2005 verzeichnete die Statistik Austria für Vorarlberg einen Zuwachs bei den Nächtigungen um 4,8 Prozent. Auch der Schnee kam bereits früh – und das bis ins Tal. “ Für den Wintersporturlaub ist das die beste Imagewerbung in den Köpfen, die man sich vorstellen kann“ , so die Touristiker.

Auch die weiteren Aussichten sind gut. “ Es wird heuer zu keinem drastischen Jännerloch nach den Feiertagen kommen – denn die Nachfrage läuft sehr gut, vor allem in den höheren Kategorien“ , weiß Schützinger.

Ostern steht heuer viel später im Kalender (16. April) – was für die Tourismusbranche eine verlängerte Wintersaison bedeutet. Nicht zuletzt deshalb hoffen die Touristiker auf weiterhin gute Schneelage und so ansprechendes Wetter.

Es wird heuer zu keinem drastischen Jännerloch nach den Feiertagen kommen.

Traumhafte Bedingungen seien „beste Imagewerbung“, so die Touristiker.

Wieviel Spaß derzeit das verschneite Vorarlberg bietet, zeigen aktuelle Winterimpressionen vom Brüggelekopf in Alberschwende.

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