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EIN-MEIN-DAHEIM in Bludesch Gais

Die neue Ortstafel soll beitragen, unsichtbare Grenzen abzubauen.
Die neue Ortstafel soll beitragen, unsichtbare Grenzen abzubauen. ©FGG
Am 17. April präsentiert ein engagiertes MentorInnenteam in Endersaal in Mäder, mit 11 anderen Gemeinden, Projekte und Initiativen, die sie im Rahmen der „Familiengerechten Gemeinde“, in den vergangenen zwei Jahren ins Leben gerufen haben.

Beim Auftakt vor rund eineinhalb Jahren, zu dem mehr als 100 Erwachsene und Kinder gekommen waren, präsentierten die beiden Mentoren Johannes Pfefferkorn und Doris Hammerer erste Überlegungen, die durch zahlreiche Ideen der anwesenden Interessierten ergänzt wurden. Wege zu finden und Projekte zu entwickeln, die beitragen, die sichtbaren und unsichtbaren Grenzen zwischen den Ortsteilen sowie der Menschen untereinander abzubauen, hat sich als Schwerpunkt herauskristallisiert. Ein großer Erfolg wurde das Entenrennen am Schwarzbach. „Noch nie waren so viele Menschen aus beiden Ortsteilen unterwegs“, freuten sich die Verantwortlichen. 600 Enten gingen im Schwarzbach, der beide Ortsteile verbindet, ins Rennen. Das Fest hat der Gemeinde sehr gut getan. „Die Ortsteile Bludesch und Gais sind nämlich nicht nur räumlich durch die Ortstafeln getrennt, es gibt auch so manche Vorbehalte in den Köpfen“, so Pfefferkorn. Während im Ortskern Bludesch vorwiegend „Urbludescher“ zu Hause sind, ist Gais in den vergangenen Jahren durch Migration überdurchschnittlich gewachsen.

In kleinen Schritten Grenzen abbauen

Das Entenrennen,die Neugestaltung der Ortstafeln im Ortsteil Gais sowie die gratis Schulbusfahrt von Volksschülern aus Gais sind wichtige Bausteine im Versuch, Barrieren abzubauen und auch Zuwanderfamilien noch stärker ins Gemeindeleben hereinzuholen. Auch die neu entwickelte Informationsmappe will diesem Gedanken Rechnung tragen. Wer in Hinkunft nach Bludesch Gais zieht, erhält diese gleich bei der Wohnsitzmeldung. Ziel ist es, dass alle, die zuziehen, sich sehr schnell ein erstes Bild über Angebote und Einrichtungen in der Gemeinde machen. „Damit soll ein guter Start in der neuen Heimatgemeinde gesichert sein“, so das MentorInnenteam. Ein Willkommens-SMS soll das Ankommen ebenfalls unterstützen. Am 17. April, 14 Uhr, findet im Endersaal in Mäder die Abschlußpräsentation der teilnehmenden Gemeinden statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Von 19. April bis 3. Mai können Interessierte im Foyer des Landhauses die Projektergebnisse aller 12 Gemeinden im Rahmen einer Ausstellung besuchen.

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