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Ein Gemeinderat als Funkenmeister

Rankweil - Die Rede ist von Christoph Metzler, der bereits als zehnjähriger Jüngling beim Bau des Funkens in der Rankweiler Parzelle Brederis zulangte und Holz aufschichtete.

Als Lehrmeister fungierte dabei kein geringerer als sein Vater Erich Metzler, der über Jahre hinweg die Funktion des Funkenmeisters bei der 1973 aus der Taufe gehobenen Funkenzunft Brederis bekleidete.

Team von Funkenbauern

Da war es nur die logische Folge, dass Metzler, der für die Grünen im Rankweiler Gemeinderat sitzt, das Erbe seines Vaters übernahm. Darüber hinaus, so der zweifache Familienvater, sei das Funkenbauen „jener Bereich, in dem ich mich als gelernter Maurer und somit Handwerker am besten einbringen kann”. Gemeinsam mit „einem perfekt eingespielten Team” von bis zu fünfzig Helfern wird im Zeitraum von zwei Tagen eine 25 Meter hohe Tanne samt fünfzehn Meter hohem Funken errichtet.

Hexe nie „beerdigt”

Dabei spielt als Grüner freilich der Umweltschutz eine gewichtige Rolle: „Viel Wert lege ich auf trockenes Holz aus Rankweils Wäldern, das bereits zwei Jahre vor dem Verbrennen aufgerichtet wird.” Auch Sicherheitsaspekte werden beim Abbrennen des Funkens, das heute Abend um 19.30 Uhr beim Sportplatz erfolgt, berücksichtigt. Langjährige Erfahrungswerte würden in diese Überlegungen mit einfließen, erzählt Metzler. „Einmal hatte der Wind seine Finger im Spiel und der Funken fiel um. Die Hexe entkam bisher allerdings noch nie den Flammen und musste ,beerdigt werden.” Apropos Hexe: Auch in diesem Bereich gehen die Bresner Funkenbauer auf Nummer sicher: Statt Sprengstoff in der Hexe auf der Funkenspitze wird im sicheren Bereich hinter dem Funken ein „Böller” gezündet.

 

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