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Ein Fest für die Blasmusik

Wolfurt - Blasmusikkapellen sind aus der Musikszene des Landes nicht wegzudenken. Und es sind vor allem die ehrenamtlichen Funktionäre, die ein reibungsloses Vereinsleben garantieren. Einer von ihnen ist Gebhard Hinteregger, aktiver Flügelhornbläser bei der Bürgermusik Wolfurt und Obmann des Blasmusikbezirks Dornbirn.

Blasmusikkapellen sind aus der Musikszene des Landes nicht wegzudenken. Und es sind vor allem die ehrenamtlichen Funktionäre, die ein reibungsloses Vereinsleben garantieren. Einer von ihnen ist Gebhard Hinteregger, aktiver Flügelhornbläser bei der Bürgermusik Wolfurt und Obmann des Blasmusikbezirks Dornbirn.

Der 52-jährige Musikant mit Leib und Seele ist mit der Blasmusik zwar nicht gerade verheiratet, aber eng mit ihr verbunden. Vor 35 Jahren stieß er zu den Wolfurter Musikanten mit dem Ziel, mit anderen Leuten etwas auf die Beine zu stellen und die eigene Leistung mit einzubringen. Daneben schätzt der Professor für Deutsch und Französisch auch die Geselligkeit, die im Verein groß geschrieben wird. Vor allem auf den Jass nach den Proben würde er nur ungern verzichten. Seit 1996 ist Hinteregger in führender Position beim Vorarlberger Blasmusikverband tätig. Als Obmann des Bezirks Dornbirn wird ihm dabei nicht langweilig, denn er ist viel unterwegs. Immerhin ist er Ansprechpartner für 17 Bezirksvereine. Wenn es Probleme zu lösen gibt, steht er den Kapellen mit Rat und Tat zur Seite. Besonderen Wert legt er auf die Nachwuchsarbeit, an der es wenig auszusetzen gibt: „Hier läuft alles bestens, es gibt Vereine, die bis zu 80 Jugendliche betreuen.“

Lob gibt es vom Bezirksobmann für die Musikschulen, die durch ihre ausgezeichnete Ausbildungsarbeit einen wesentlichen Beitrag zur ständigen Steigerung des musikalischen Niveaus der Blas­orchester leisten. Hinteregger hält auch sehr viel von den jährlich stattfindenden Seminaren für Jungmusikanten, die stets mit einem tollen Konzertabend enden. Für ihn ein Beweis des Engagements der Burschen und Mädchen. Apropos Mädchen: Die Zeiten, als Musikkapellen ausschließlich aus Männern bestanden, sind längst vorbei. „Derzeit interessieren sich sogar mehr Mädchen als Burschen für die Blasmusik“, freut sich Hinteregger über den weiblichen Nachwuchs. Dass man für die Musik viel Zeit investieren muss, ist für ihn kein Problem. Neben der wöchentlichen Probe stehen regelmäßig Ausrückungen, vom Geburtstagsständchen über die Teilnahme an Musikfesten bis zur Begleitung der Erstkommunikanten, auf dem Programm.

Bezirksmusikfest

An diesem Wochenende ist auch für ihn wieder Großeinsatz, denn in Bildstein findet das traditionelle Bezirksmusikfest statt. Höhepunkt ist der Festumzug mit rund 40 Kapellen. Wenn alles gut über die Bühne gegangen ist, wird Gebhard Hinteregger wohl zuerst einmal tief durchatmen.

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