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Ein erfolgreicher Koch

Zu Hause kocht Markus Neff gerne mit seiner Mama.
Zu Hause kocht Markus Neff gerne mit seiner Mama. ©Doris Burtscher

Alte und neue Heimat“

Der Innerbrazer Markus Neff arbeitet als sehr erfolgreicher Koch in der Schweiz.

Sie haben eine rasch ansteigende Karriere als Koch. Wann kam bei Ihnen das erste Mal der Wunsch auf, Koch zu werden?

Markus Neff: In meiner Kindheit half ich gerne meiner Mama, die Desserts zuzubereiten. Mit acht Jahren habe ich die Kunst des Kochens entdeckt. Als erstes wollte ich Konditor werden, doch bald wurde der Wunsch nach der Ausbildung zum Koch immer größer. Nach der Schulzeit begann ich dann die Lehre im Hotel Valbona in Brand. Es folgten dann verschiedene Stationen in Vorarlberg.

Sie sind in Innerbraz aufgewachsen, arbeiten und wohnen jetzt in der Schweiz. Warum haben Sie sich im Ausland sesshaft gemacht?

Markus Neff: Bald nach der Lehre stellte sich die Frage: Schiff oder Schweiz. Ich habe mich für die Schweiz entschieden. Seit dem Jahre 1983 arbeite ich im Waldhotel Fletschhorn in Sas Fee. Vor sechs Jahren habe ich mit zwei Freunden das Hotel gekauft. Den Großteil des Jahres verbringe ich somit in der Schweiz.

Im Jahre 2007 wurden Sie in der Schweiz als Koch des Jahres gekürt. Nun sind sie auch als Buchautor tätig geworden. Was sind Ihre Merkmale und die des Buches?

Markus Neff: Meine Kochkkunst sehe ich in dem was ich koche. Von den einfachen bis zu außergewöhnlichen Gerichten wird bei uns alles aufgetischt. Das Buch heißt „Küche zwischen Berg und Tal“ und stellt ein Koch-Lese-Buch dar. Darin sind Rezepte gespickt mit Geschichten aus der Region enthalten. Es ist für jeden etwas dabei, die Rezepte sind so geschildert, dass jeder sie nachkochen kann.

Sie sind nun schon 26 Jahre in der Schweiz und kommen immer wieder gerne nach Innerbraz. Was verbindet sie hierher?

Markus Neff: In erster Linie ist es meine Familie, die in Innerbraz lebt. So gut es geht, komme ich jedes Jahr nach Hause. Heuer konnte ich sogar drei Wochen Heimaturlaub verbringen. Ich nutzte dies, um viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen und für meine Mama zu kochen. Schweiz ist meine neue Heimat, Innerbraz bleibt aber meine alte Heimat. Deswegen war es für mich klar, dass die Buchpräsentation in Braz stattfindet, und zwar bei meinem Freund Valentin Bargehr im Gasthof Rössle.

Gibt es für sie eine Lebensweisheit?

Markus Neff: Meine Lebensweisheit aus der Sicht eines Koches: „Am besten kocht man, wenn man Hunger hat. Dann probierst du den Risotto so lange, bis er gut ist. Hast du aber schon gegessen, nur einmal.“

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