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Ein Drittel der Todesfälle in der EU wäre vermeidbar

Ein Drittel der Todesfälle in der EU wäre bei Anwendung des medizinischen Kenntnisstands und der technischen Möglichkeiten vermeidbar gewesen. Konkret liegt der EU-Durchschnitt laut Eurostat-Daten vom Dienstag bei 33,7 Prozent. Österreich kommt auf 32,4 Prozent an vermeidbaren Todesfällen. Am geringsten ist diese Rate mit 23,8 Prozent in Frankreich, Schlusslicht ist Rumänien mit 49,4 Prozent.


In absoluten Zahlen hätten nach der Untersuchung 2013 insgesamt 577.535 Personen in der EU nicht frühzeitig wegen mangelnder medizinischer Kenntnisse oder fehlender technischer Möglichkeiten sterben müssen. Hier liegt Deutschland mit 91.867 solcher vermeidbarer Todesfälle an der Spitze, gefolgt von Großbritannien (63.442) und Rumänien (54.827). Österreich kommt auf 8.484 vermeidbarer Todesfälle, Schlusslicht ist Luxemburg mit 461.

Gemessen am Anteil vermeidbarer an allen Sterbefällen kommen hinter Rumänien Lettland (48,5 Prozent), Litauen (45,4 Prozent), Estland (42,5 Prozent), Bulgarien (42,4 Prozent), Malta (42,0 Prozent), Ungarn (41,5 Prozent), Kroatien (41,2 Prozent), Tschechien (39,3 Prozent), Griechenland (37,1 Prozent), Irland (34,6 Prozent), Großbritannien (34,2 Prozent), und Schweden (34,1 Prozent). Luxemburg liegt mit 33,7 Prozent genau im EU-Durchschnitt.

Dahinter folgen Zypern (33,2 Prozent), Slowenien (33,1 Prozent), Italien (33,0 Prozent), Finnland (32,6 Prozent), ÖSTERREICH (32,4 Prozent), Portugal (32,0 Prozent), Polen und Deutschland (je 31,4 Prozent), Spanien (31,3 Prozent), Niederlande (29,1 Prozent), Belgien (27,5 Prozent), Dänemark (27,1 Prozent) und Frankreich (23,8 Prozent).

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