Ein Clown als oberster Narr

Koblach - Mit wiegendem Schritt und breitem Lachen bewegt sich Ernst Schmid inmitten seiner Kollegen Narren beim Landesnarrentag in Koblach. Eigentlich wie immer, wenn fasnatsmäßig etwas los ist.

Aber immer nur dann, „wenn die Veranstaltung bestens läuft, wenn auch ich dazukomme, mich zu amüsieren und Spaß zu haben. Seit vier Jahren ist der 44-jährige Göfner Präsident der Vorarlberger Fasnatgilden- und Zünfte.

Und ohne Spaß geht bei einem solchen Job tatsächlich nichts. Vor allem dann, wenn im Lande 111 Vereine mit insgesamt 4400 Mitgliedern in organisierter Form der Narretei frönen sollten. Wenn die Reglementierung natürlich auch vor den „Mäschgerle“ nicht haltmacht, die Themen Sicherheit, Alkohol bei all dem Tätärä beachtet werden müssen.

Das macht Ernst Schmid. Und ist „trotzdem jener Clown geblieben, als der ich im Bubenalter in den Fasching zog“. Der hauptberufliche Lebenshilfe-Mitarbeiter weiß gerade wegen seines Jobs um die Wichtigkeit des Lachens und der Fröhlichkeit. „Ein gesunder Humor, das Offen-auf-Menschen-Zugehen – das ist doch überall wichtig“, gibt sich Ernst Schmid überzeugt.

Komme noch hinzu, „dass in der Fasnat alle sozialen Grenzen verschwinden. Das Lachen und die Fröhlichkeit kennen keine Barrieren des Standes“, spricht der Landesobernarr.

Erkenntnisse, die Ernst Schmid auch aus seinem früher Job kennt. Da war er Lebensmittelkaufmann in Göfis, hatte es in seinem Laden mit Menschen aller sozialer Schichten und Altersklassen zu tun. Der Mitbegründer der Feldkircher „Spalta Schränzar“ fühlt sich unter Menschen wohl und freut sich wie jedes Jahr auf „lachende Kinder und ausgelassene Erwachsene, die für einige Stunden den Alltag vergessen“.

ZUR PERSON

  • Beruf: Einrichtungsleiter
  • Geboren: 18. 9. 1962
  • Familie: Verheiratet, zwei Kinder
  • Wohnhaft: Göfis
  • Hobbys: Fasnat, Lesen
  • Lieblingsessen: Wiener Schnitzel
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