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Ein besinnlicher Nachmittag

(Vereinsbeitrag von Jakob Gmeiner) Groß war das Interesse der 50 Bizauer Senioren an diesem Nachmittag der Besinnung.

Pfarrer Mag. Paul Burtscher, der Wallfahrtspfarrer von Maria Bildstein, stellte  Überlegungen zum Thema “pilgern – wallfahren“ – eine neue Form christlichen Glaubens” an. Wallfahren, pilgern – zwei Begriffe die für uns meist dieselbe Bedeutung haben und sich dennoch ein wenig unterscheiden.Wallfahrten gehen wir meistens zu Fuß oder per Bus etc., gemeinsam mit anderen betend und singend, bittend und dankend oft mit  besonderen Anliegen.

Pilgern bedeutet meist gehen, aus der Hektik des Alltags aussteigen, sich mit Wenigem begnügen, oft allein, sinnend, betend, betrachtend, beobachtend, überlegend, manchmal mit einem Freund. Pilgern erfordert Disziplin, Ausdauer und Genügsamkeit und schenkt Bewegung, Begegnungen, Gespräche, Stille, neue Erkenntnisse, Erlebnisse und natürlich Natur in allen Variationen.

Schon in alten Zeiten gingen die Menschen mit ihren Sorgen und Nöten wallfahren und pilgern. In den guten Zeiten des letzten Jahrhunderts geriet es jedoch ein wenig in Vergessenheit; jetzt wird es aber wieder neu entdeckt, es machen sich wieder viele Menschen auf den Weg und lernen die heilende Wirkung kennen. Die bekanntesten Wallfahrts- und Pilgerorte waren und sind Jerusalem, Rom und Santiago de Compostela. Pfarrer Burtscher ließ uns mit seinen interessanten Erzählungen auch an seinen persönlichen Pilgerreisen teilhaben.

Nach einer kurzen Pause feierte Pfarrer Burtscher mit uns die Hl. Messe, die von Edwin mit seinen Musikanten sehr ansprechend begleitet wurde. Er legte uns das Danken für die kleinen Dinge des Alltags dabei ganz besonders ans Herz.

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