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Ein Bauernhof wird zum Kraftwerk

Metzlers innovativer Hof oberhalb von Alberschwende ist ein spannendes Vorzeigeprojekt.
Metzlers innovativer Hof oberhalb von Alberschwende ist ein spannendes Vorzeigeprojekt. ©Peter Strauß

Zukunftspreis-Gewinner Bruno Metzler in Alberschwende setzt auf erneuerbare Energie. (Ein Bericht von Peter Strauß)

Alberschwende. 2004 hat Bruno Metzler aus Alberschwende den Zukunftspreis “Land-Leben 2004” gewonnen. Damals überzeugte er die Jury mit seinem leckeren Bauernhof-Speiseeis, frischer Trinkmilch oder Joghurt, das er rund 200 Kunden zwischen Dornbirn und Bregenz zweimal wöchentlich direkt zustellt. Sein Bauernhof-Eis bietet er auch in vielen Gastronomiebetrieben und bei allen möglichen Veranstaltungen an. Eine gesunde Mischung aus Rahm und Joghurt ohne Emulgatoren und Stabilisatoren.

36 Stück Vieh

Diese Direktvermarktung im wahrsten Sinne des Wortes (Metzler: “Dabei lernt man die Wünsche der Konsumenten genau kennen und kann entsprechend reagieren”) ist ein Standbein der Familie Metzler, die 18 Kühe und 18 Stück Jungvieh im Stall hat. Ein zweites ist der Urlaub am Bauernhof, der am Wanderweg von Alberschwende über die Lorena nach Schwarzenberg auch gerne gebucht wird.

Innovativer Landwirt

Und nachdem aller guten Dinge drei sind, hat der innovative Landwirt eine indirekte Einnahmequelle erschlossen und versorgt sich weitgehend selbst mit Energie. Wirtschaftsgebäude und Wohnhaus gleichen einem imposanten Sonnenkraftwerk.

Energie aus vielen Quellen

70 Quadratmeter Röhrenkollektoren liefern Heißwasser mit einer Leistung von 30.000 kWh. Im Winter, wenn die Sonne weniger fleißig ist, springt seine Hackschnitzelheizung ein. Für das Röhrensystem hat er sich entschieden, weil dieses eine Temperatur von rund 80 Grad schafft, die üblichen flachen Kollektoren bringen es nur auf etwa 60 Grad. Zum Behandeln der Milch benötigt er aber Temperaturen die deutlich höher sind, deshalb die Röhrenkollektoren. Nicht nur zum Erhitzen setzt Metzler “eigene Energie” ein, auch die Kühlung der Milch erfolgt weitgehend mit kühlem Wasser, das aus eigener Quelle sprudelt. Noch mehr Energie gewinnt Metzler mit seiner Photovoltaikanlage. Insgesamt 170 Elemente sind auf den Dächern installiert. Jedes knapp 1,3 Quadratmeter groß, insgesamt also über 200 Quadratmeter, die etwa 46.000 kWh liefern. Genug Strom, um damit acht bis zehn Einfamilienhäuser zu versorgen. Und er überlegt die Möglichkeit einer weiteren Energiegewinnung: “Es könnte sein, dass auch der Wind ausreichend ist, um ein Windrad gewinnbringend einsetzen zu können.” Und da wäre dann noch die Wasserkraft – vielleicht ließe sich auch diese zur Energiegewinnung nutzen, Metzler ist jedenfalls gerade dabei, auf diesem Gebiet Informationen einzuholen.

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