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Ein Abschied ist auch ein Neuanfang

36 Mal trafen die Austria und der FCL bisher aufeinander.
36 Mal trafen die Austria und der FCL bisher aufeinander. ©VOL.AT/Steurer
Lustenau - Am Dienstag um 18:30 Uhr steigt das letzte große Lustenauer Derby. Bei der Pressekonferenz am Montag wurde Abschied genommen aber auch in die Zukunft geblickt.
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Das große Lustenauer Derby hat in der Vergangenheit so manchen Superlativ (siehe rechts) und noch mehr Geschichten geschrieben. Heute wird – zumindest für die nächsten Jahre – das wohl unwiderruflich letzte Kapitel hinzugefügt werden. Wehmut gehört zu jedem Abschied, die gestrige Pressekonferenz stand aber auch im Zeichen des Blicks in die Zukunft.

Beim FC Lustenau ist es angesichts der Troubles der letzten Monate schon bemerkenswert, dass es eine solche überhaupt noch gibt, wenngleich diese erst vage umrissen ist. Noch ist etwa ungeklärt, in welcher Liga der Verein in der kommenden Saison spielen wird. Omer Rehman, der Sprecher des Steuerungsgremiums, gibt sich pragmatisch: „Wir würden natürlich die Vorarlbergliga präferieren. In die zweite Landesklasse (Anm: dort spielen die Amateure) wollen wir auf keinen Fall abgestuft werden. Daher halten wir uns auch die Option offen, nächstes Jahr in der Regionalliga zu spielen.“

Von solchen Sorgen befreit ist selbstverständlich Austria-Coach Helgi Kolvidsson, vor einem Neuanfang steht aber auch er. Die Analyse des missratenen Frühjahrs ist schon weit gediegen, zu den Akten gelegt ist die Spielzeit freilich noch nicht: „Wir wollen einen guten Abschluss und am Ende der Saison im Guten auseinandergehen.“

Schade um die Rivalität

Zweifellos missen wird der Isländer die Lustenauer Derbys: „Ich persönlich finde es wirklich schade, dass es in Zukunft diese Rivalität nicht mehr geben wird. Abseits des sportlichen Wettbewerbs war das Verhältnis zum FC immer ein gutes.“ Gleich ein Abschied in mehrfacher Hinsicht wird das heutige Spiel für Gerald Krajic werden, welcher nach der Saison die Schuhe an den Nagel hängt. Depression macht sich bei ihm deshalb aber keine breit, vielmehr freut er sich auf das, was kommen wird. Kein Wunder, warten doch spannende Aufgaben auf ihn. Erst geht’s drei Monate nach Südamerika, dann will er die Pädak abschließen, um ab Herbst 2014 als Lehrer (Mathematik, Sport) zu arbeiten.

Viele Jahre Lehrer war auch FCL-Trainer Daniel Madlener, eine Rückkehr an die Schule kommt für den 48-Jährigen derzeit aber nicht infrage. Jobs im Trainergeschäft sind allerdings rar gesägt: Erste Gespräche mit anderen Klubs waren zwar vielversprechend, bis dato aber ergebnislos. Dieser wenig befriedigende Status quo ist auch seinen Spielern vertraut. Dem Vernehmen nach hat mit Ausnahme von Mario Bolter noch niemand einen Vertrag für die kommende Saison in der Tasche. Leistungssteigernd ist diese Ungewissheit naturgemäß nicht, wie auch Madlener zugibt: „Aufgrund der schwierigen Gesamtsituation haben uns zuletzt oft ein paar Prozent gefehlt.“ Da stößt mitunter auch ein Motivator an seine Grenzen.

Doch fürs heutige Spiel ist er ohnehin nicht als Antreiber gefordert, jedem ist klar: Es ist für Jahre das letzte Derby und somit eine Partie, die auf jeden Fall in Annalen eingehen wird. Da zählt der Sieg doch gleich ein wenig mehr als nur drei Punkte. (NEUE/Emanuel Walser)

Altach will Platz zwei festigen

Der SCR Altach kann  bereits am Dienstag (18.30 Uhr) mit einem Sieg in Hartberg das im Frühjahr gesteckte Saisonziel erreichen. Drei Punkte würden genügen, um einen Spieltag vor Saisonende den zweiten Tabellenplatz abzusichern und die Spielzeit damit als bestes Ländle-Team abzuschließen. Hannes Aigner kann sogar noch einen Titel gewinnen. Im Kampf um die Torjägerkrone liegt er mit bisher 18 Treffern in Führung. Verfolger Witteveen (Grödig) traf 15 Mal. Für Cem Tosun wird es der zweitletzte Auftritt im Altach-Dress sein. Er wechselt nach St. Pölten.

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