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EHC Lustenau im Torrausch

Mit der weihnachtlichen Beschaulichkeit war es zwei Tage nach dem Fest in der Lustenauer Rheinhalle nicht weit her: Der EHC Lustenau deklassierte das Tabellen-Schlusslicht EHC Bregenzerwald mit 12:2.

Vor den Augen von ÖEHV-Präsident Dieter Kalt sen., der beim traditionellen Miniknaben-Weihnachtsturnier zu Gast ist, schickte der Oberscheider EHC die Gäste mit einer 12:2-Packung zurück in den Bregenzerwald. Im Tor gab Youngster Rene Swette in Abwesenheit des erkrankten Marcel Simon erneut eine Talentprobe ab.

Goalie-Wechselspiel

Die Gäste kamen zwar nach einem verpatzten Start – Trainer Michael Sparr wechselte in der 14. Minute beim Stand von 0:3 Goalie Rene Gmeiner für Manuel Pernutsch ein – durch Lustenauer Unachtsamkeiten noch einmal ins Spiel zurück und verkürzten durch Christian Gmeiner (15.) und Patrick Peter (18.) auf 2:3. Der Knackpunkt war in der 25. Minute eine Spieldauer-Disziplinarstrafe für Torschütze Gmeiner. Der EHC nützte die Abwesenheit von Verteidiger Abrahamsson (Zehn-Minuten-Strafe) und weitere zwei Minuten für Klicznik: Timo Nussbaumer traf bei fünf gegen drei (29.), ein Gouett-Hammer schlug nur 49 Sekunden später bei fünf gegen vier ein.

In der Folge durften sich sämtliche Lustenauer Sturmlinien beim munteren Toreschießen beteiligen. Sparr brachte im Schlussabschnitt beim Stand von 8:2 für die Hausherren wieder Pernutsch für Gmeiner ins Gehäuse, am einseitigen Spielverlauf änderte sich nichts mehr.

Myrrä in Bauchlage

Der finnische EHC-Topscorer Jouko Myrrä setzte in der 58. Minute mit einem kuriosen Treffer, als er auf dem Bauch rutschend die Scheibe noch am Goalie vorbei zum 12:2 ins Tor stocherte, das Sahnehäubchen auf eine Lustenauer Eishockeygala.

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