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"efef" spürt aggresive Discounter

Mit zwei Strategien will die "efef Fleischwaren GmbH" den immer aggressiveren Discountern den Kampf ansagen.

Diese lauten: Das Absatzpotenzial über die verschiedenen Adeg-Schienen, das heute zu nicht einmal 50 Prozent ausgeschöpft wird, kräftiger ausnützen, und die Absatzschiene nach Südbayern über die dort Markt beherrschende Edeka noch konsequenter als heute bedienen.

„Denn zuletzt hatten diese ihrerseits uns den Kampf angesagt, indem sie dem traditionellen Lebensmitteleinzelhandel – und damit auch unserem Exklusiv-Vertriebspartner Adeg – über ihre Kampfpreise Marktanteile abgerungen haben. Das hat funktioniert, weil im Moment viele Verbraucher lieber ,Geiz ist geil’ praktizieren, als qualitativ Hochstehendes im Kühlschrank zu haben.“ Mit diesem Hinweis erläuterte heute Adi Kettner, Verkaufs- und Marketingchef von „efef“, warum der Umsatz des Fleisch- und Wurstwarenerzeugers 2004 um 4,7 Prozent auf 34,2 Mill. Euro eingebrochen ist.

Weil die „efef“ 92 Prozent ihres Umsatzes über die Adeg tätigt, ihre Qualitätsstandards aber „auch angesichts noch so aggressiver Discounter nicht über Bord werfen“ (Kettner) will, gilt es oben geschilderte (Aus-)Wege einzuschlagen. In Ostösterreich, wo die Adeg heute viele regionale und lokale Zulieferer hat, will die „efef“ ihre Präsenz in den Fleischregalen und Wurstvitrinen „massiv steigern“, erklärte Kettner. In Bayern soll die dort allgegenwärtige Edeka als Türöffner zum Markt fungieren, obwohl „Edeka dort eigene Produktionsbetriebe unterhält und auch andere bayrische Erzeuger das Feld nicht kampflos räumen werden“, ist sich Kettner der Schwierigkeiten beim geplanten Vorgehen bewusst.

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