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Edlingers Finanz-Pläne

"Ein bisschen länger arbeiten, weil man viel länger lebt" - d.h. in Zukunft später in Pension gehen! [13.1.2000]

Finanzminister Rudolf Edlinger verteidigte am Mittwoch Abend im ORF-TV sein Vorhaben, das Antrittsalter für Frühpensionen hinaufzusetzen. “Wir können nicht kürzer arbeiten als irgendwo in Europa und noch dazu Pensionsersatzquoten haben, die es auch nirgendwo in Europa gibt”, so Edlinger,”ich glaube daher, dass zur Sicherung der Pensionen es notwendig ist, dass man ein bisschen länger arbeitet, weil man ja auch viel länger lebt.” In Sachen Regierungsverhandlungen zeigte sich Edlinger als Optimist: Die Verhandlungen seien so weit fortgeschritten, “dass man sich einigen kann, wenn man will”.

Der Minister betonte, dass die Pensionisten “nicht das geeignete Objekt zu einer Budgetsanierung” seien. Es müssten bei einer mittelfristigen Betrachtungsweise aber Einnahmen und Ausgaben betrachtet werden. Und dabei zeige sich, dass die Zuschüsse zu den Pensionen in den kommenden vier Jahren um 25 Milliarden Schilling steigen würden. Dies sei “ein sehr großes Problem, ein Problem, das die Pensionen gefährden könnte”.

An der Höhe der Pensionen solle sich aber nichts ändern, so Edlinger. Es gebe – von Wirtschaftsseite – auch Vorschläge, die in Richtung höhere Abschlagszahlungen gehen, Vorschläge, “an der Höhe der Pensionen herumzukratzen”. Er glaube aber, dass den Menschen die Höhe der Pension wichtiger sei. “Und ich fühle mich eigentlich den Arbeitervertretungen auch aufgrund meiner Herkunft weit stärker verbunden als den Arbeitnehmervertretungen.”

Die noch offene Fragen zwischen SPÖ und ÖVP – auch hinsichtlich der mittelfristigen Bugdetpolitik – seien lösbar, wenn man will. “Wenn man nicht will, dann kann man natürlich diese schwierigen Fragen zum Crash hochstilisieren.” Als Optimist gehe er aber davon aus, “dass sowohl die ÖVP als auch die sozialdemokratische Partei eine Regierung haben möchten, die man im Inland wählt, aber die man auch im Ausland herzeigen kann”. (13.1.2000)

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