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Dutzende Tote bei Kämpfen verfeindeter Rebellen in Syrien

Bei internen Kämpfen radikalislamischer Regierungsgegner östlich der syrischen Hauptstadt Damaskus sind am Dienstag laut Aktivisten mindestens 50 Rebellen und zwei Zivilisten getötet worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprach von einem bewaffnet ausgetragenen Machtkampf, dem in den vergangenen drei Wochen mindestens 500 Menschen zum Opfer gefallen seien.


In der östlichen Ghuta-Region stehen sich Kämpfer der Jaish al-Islam und Rebellen zweier Untergruppierungen der Al-Nusra-Front gegenüber. Jaish al-Islam wird von Saudi-Arabien unterstützt, die Al-Nusra-Front versteht sich als syrischer Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida. Versuche des Koordinators der syrischen Regierungsgegner bei den Genfer Friedensgesprächen, Riyad Hijab, die Kämpfe der Rebellengruppen untereinander beizulegen, führten bisher nicht zum Erfolg.

Nach Informationen der Beobachtungsstelle für Menschenrechte war einer der am Dienstag getöteten Zivilisten der letzte Gynäkologe, der noch in der Region praktizierte. Die Angaben der oppositionsnahen Beobachtungsstelle konnten von unabhängiger Seite zunächst nicht überprüft werden.

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