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Durchbruch der Alternativenergie

Erneuerbare Energieträger haben in Vorarlberg an Attraktivität gewonnen.

In Vorarlberg gibt es rund 77.000 Gebäude und eine Vielzahl weiterer Objekte wie kommunale Gebäude, Spitäler, Heime, Industrie- und Gewerbebetriebe.
All diese Gebäude müssen beheizt werden. Zur Abdeckung der notwendigen Energie haben in den letzten Jahren erneuerbare Energieträger wie Solaranlagen, Biomasse-Heizungen oder Erdwärme an Attraktivität gewonnen.
Aktuell wird rund ein Viertel der Raumwärme durch erneuerbare Energieträger gedeckt. Ziel ist es, diesen Anteil weiter auszubauen.
Anreiz dafür sind zahlreiche Förderungen des Bundes und des Landes Vorarlberg.

Energieträger Holz

Einen regelrechten Boom erfährt derzeit das Heizen mit Holz. Die zahlreichen Vorteile des auch in Vorarlberg reichlich vorhandenen Rohstoffs liegen auf der Hand.
Holz ist ein nachwachsender Energieträger, CO2-neutral und hat zudem positive Auswirkungen auf die Vorarlberger Waldbewirtschaftung.
Zahlreiche neue Biomasse- Heizwerke decken vor allem auf kommunaler Ebene den Energiebedarf von Schulen, Heimen oder Gemeindezentren.

Sonne spendet Wärme und Strom

Auch die Fotovoltaik und Solarenergie sind deutlich auf dem Vormarsch. Schließlich steht die Sonne kostenlos und unbegrenzt zur Verfügung. Jährlich strahlt in Vorarlberg auf einen Quadratmeter Fläche so viel Energie wie in 100 Kubikmetern Erdgas oder 100 Litern Öl enthalten sind. Auf Dächern, Fassaden und Bürohäusern hat man sich an den Anblick von Fotovoltaik und Solaranlagen längst schon gewöhnt. Sechs Quadratmeter Sonnenkollektoren auf dem Dach decken beispielsweise zwei Drittel des Warmwasserbedarfs eines Vier-Personen-Haushalts ab. 2008 nutzten rund 14.100 Haushalte in Vorarlberg die Sonnenenergie zur Warmwasseraufbereitung.

Energieeffiziente Wärmepumpen

 

Die Energietechnik der Wärmepumpe hat sich im Vorarlberger Hausbau bereits durchgesetzt.
Mit einem Marktanteil von 65 Prozent bei neuen Ein- und Zweifamilienhäusern hat sie sich bereits auf die Spitzenposition im Vergleich mit anderen Heizsystemen gesetzt. Das Prinzip der Wärmepumpe beruht auf dem Wärmeaustausch. Die Umweltwärme aus den Quellen Erdreich, Grundwasser oder Wohnraumlüftung wird auf eine höhere Temperatur gebracht und dann zum Heizen verwendet. Aus 25 Prozent zugeführter Energie erzeugt sie 100 Prozent Heizleistung. Ein deutliches Argument auch für die Geldbörse: Kostet die herkömmliche Wärmeerzeugung sechs Cent pro Kilowattstunde, sind es bei der Wärmepumpe nur zirka drei Cent.

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