Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Durchatmen für Rapid nach Sieg gegen Altach: Die Stimmen zum Spiel

Aufschwung für Rapid nach dem Spiel gegen Altach.
Aufschwung für Rapid nach dem Spiel gegen Altach. ©APA/EXPA/Thomas Haumer
Bei Rapid war am Samstag nach dem 3:0-Heimerfolg über den SCR Altach Durchatmen angesagt. Lesen Sie hier die Reaktionen und Einschätzungen nach der Partie.

Die Hütteldorfer verbesserten sich dank des ersten Fußball-Bundesliga-Sieges in diesem Jahr auf Rang sechs und liegen sieben Runden vor Schluss bei einer klar besseren Tordifferenz acht Punkte vor Schlusslicht Ried.

Mit dem erfolgreichen Debüt des neuen hauptverantwortlichen Trainers Goran Djuricin verschaffte man sich gehörig Luft im Abstiegskampf. “Aber dieses Wort habe ich sowieso nie in den Mund genommen, es interessiert mich nicht”, betonte der Nachfolger von Damir Canadi. Viel wichtiger sei es, nach vorne zu blicken und die Mannschaft weiter zu verbessern. “Wir sind den Fans und dem Verein noch einiges schuldig”, sagte Djuricin.

“Back to the roots” für Rapid im Spiel

Der Wiener legte gleich in seinem ersten Spiel die von Canadi eingeführte Dreierkette ad acta und setzte auf das altbekannte 4-2-3-1, was sich bezahlt machen sollte. “Ich habe mir gedacht, wir gehen ‘back to the roots’ und spielen das, was unter Zoki (Anm.: Ex-Rapid-Trainer Zoran Barisic) teilweise sensationell funktioniert hat.”

Die Rückkehr zur Viererkette sei für ihn relativ schnell nach seiner Beförderung vom Assistenz- zum Chefcoach klar gewesen, erzählte Djuricin, der sich von Montag bis Mittwoch im Zuge des UEFA-Pro-Lizenz-Kurses in Nyon aufgehalten hatte. In dieser Zeit telefonierte er nach eigenen Angaben “zwei Millionen Mal” mit Co-Trainer Martin Bernhard. “Dann habe ich entschieden, dass wir wieder eine Viererkette spielen, weil wir das können.”

“Es geht aber noch mehr”

Bei aller Freude über den gelungenen Schachzug wusste Djuricin aber auch, dass es noch viel Luft nach oben gibt. “Wir hatten teilweise gute Kombinationen, es geht aber noch mehr. Wir sollten noch etwas ruhiger auf der Kugel sein und viel mehr in die Tiefe sprinten”. Die Partie sei ein “durchschnittlich gutes Spiel” gewesen und der Sieg zu hoch ausgefallen. “Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu euphorisch werden”, forderte der 42-Jährige angesichts der brisanten nächsten Aufgaben.

Am kommenden Sonntag steigt vor eigenem Publikum das Wiener Derby gegen die Austria, drei Tage später geht es wieder im Allianz Stadion gegen den LASK um den Einzug ins Cup-Finale. Sollten diese beiden Partien gewonnen werden, dürfte sich Djuricin berechtigte Hoffnungen machen, von der Interims- zur Dauerlösung auf der Trainerbank aufzusteigen. “Ich würde lügen, wenn ich nicht gern bleiben würde, aber das ist ganz weit im Hinterkopf, weil wir so viel zu tun haben”, meinte Djuricin.

Lob für neuen Chefcoach Djuricin

Für den neuen Chefcoach gab es großes Lob vonseiten der Spieler. “Er hat uns gut auf das Spiel eingestellt und mit Schaum vor dem Mund auf das Spielfeld geschickt”, sagte Innenverteidiger Christopher Dibon. Steffen Hofmann war die Zufriedenheit über die Entscheidung von Djuricin anzumerken, wieder ein 4-2-3-1 spielen zu lassen. “Man kann nicht sagen, dass der Sieg nur am System gelegen ist, aber mit dem anderen System haben wir nur drei Spiele gewonnen.”

Nun aber sei der Bann gebrochen und die Erleichterung gewaltig. “Man kann sich schwer vorstellen, wie groß der Druck war”, sagte Hofmann. Wohl auch deswegen sei das Spiel “noch nicht sehr gut, aber in Ordnung” gewesen. “Wir wissen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt”, erklärte der Kapitän.

Hofmann “nicht umsonst Fußball-Gott”

Der 36-Jährige glänzte gegen Altach als Doppeltorschütze, dabei hätte er sich auch mit einem Tor begnügt. “Wenn ein anderer unbedingt den Elfer hätte schießen wollen, hätte ich ihn gelassen, aber die Jungs haben gesagt, der Papa soll schießen”, erzählte der nach Joachim Standfest älteste aktuelle Bundesliga-Spieler.

Während Hofmann unter Canadi keine tragende Rolle zugedacht war, ist er bei Djuricin offenbar als fixe Größe eingeplant. “Man sagt nicht umsonst Fußball-Gott zu ihm. Er hat seine Klasse und bringt allein von seiner Aura so viel für die Mannschaft und die Fans. Wir werden ihn so oft wie möglich bringen”, kündigte der Trainer an.

(APA)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Fußball
  • Durchatmen für Rapid nach Sieg gegen Altach: Die Stimmen zum Spiel
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen