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Drogenkonsument von Psychose überrascht

"Nie wieder Drogen", beteuert der Angeklagte vor Gericht.
"Nie wieder Drogen", beteuert der Angeklagte vor Gericht. ©Eckert
Vermeintlich harmloses Marihuana zeigt plötzlich lebensgefährliche Wirkung.

Von Christiane Eckert

Ein 36-jähriger Unterländer wurde am Landesgericht Feldkirch wegen Suchtgifthandel und unerlaubtem Umgang mit Suchtgift zu 1440 Euro Geldstrafe verurteilt. Der Mann hatte 413 Gramm Marihuana an andere weiterverkauft, um seine Sucht zu finanzieren. Dass einer der Konsumenten erst 16 Jahre alt war, wusste er nicht. Das glaubt ihm das Gericht, weshalb der Vorwurf der Weitergabe an Minderjährige entfällt.

Selbst überrascht

Auch der 36-Jährige selbst machte erstmals äußerst unangenehme Erfahrungen mit Marihuana. Das Cannabis war mit MDMB, einer Designerdroge beträufelt, weshalb es plötzlich völlig unerwartete Wirkungen zeigte. „Ich dachte, ich müsse sterben, ich hatte Herzrasen und es zog mir den Boden unter den Füßen weg“, erinnert er sich an seinen Zustand einer Psychose. Heute ist er froh, das Ganze hinter sich zu haben. „Nie wieder Drogen“, ist sein Vorsatz. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

(VOL.AT)

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