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Dritter Dakar-Start ist schon in greifbarer Nähe

Der Rankweiler Markus Berthold will 2020 zum dritten Mal die Rallye Dakar bestreiten
Der Rankweiler Markus Berthold will 2020 zum dritten Mal die Rallye Dakar bestreiten ©Privat
Der 51-jährige Rankweiler Markus Berthold denkt über eine Teilnahme im Jahr 2020 nach.
Markus Berthold hat die Dakar 2018 beendet

RANKWEIL. „Die Wahrscheinlichkeit über einen dritten Start der Rallye Dakar ist riesengroß, aber es hängt alles von der Streckenführung ab“, sagt der Rankweiler Hobby-Motorsportler Markus Berthold. Sollte im Jahr 2020 die klassische Route von Paris nach Dakar auf dem Programm stehen, dann wird der 51-Jährige nach den Teilnahmen von 2017 und 2018 schon zum dritten Mal die Ländle-Farben im härtesten Rennen der Welt vertreten. Als Finisher in diesem Jahr könnte Markus Berthold mit einer Wildcard abermals bei der Rallye Dakar dabei sein. Die endgültige Entscheidung über einen Start mit mehr als 9000 Kilometern fällt für Berthold im Mai kommenden Jahres, wenn die Streckenführung präsentiert wird. Nach seinem Ausscheiden wegen einem Materialfehler vor knapp zwei Jahren belegte der reine Amateursportler aus Rankweil heuer bei der 40. Auflage unter den Motorradfahrern den guten 72. Platz in der Gesamtwertung. Die Rallye Dakar führt die Fahrer derzeit von den Wüsten Perus über die Hochebenen in Bolivien bis ins argentinische Hinterland ins Ziel nach Cordoba. An seinem dritten Start der Rallye Dakar würde der Rankweiler Markus Berthold auch mit seiner neuen Werksmaschine Husqvarna 450 durch die tausenden Kilometer von Sanddünen rasen. „Das wäre schon lässig, wenn das nochmals klappen würde. Auf dieses Vorhaben wird jetzt schon hingearbeitet“, so Berthold. Zusammen mit seinen Teamkollegen von KTM und Husqvarna, darunter auch Rallye Dakar-Champion Matthias Walkner, wird der Rankler Anfang kommenden Jahres in Igualada, westlich von Barcelona, mehrere Trainingseinheiten absolvieren.

Ziele für 2019

Während der dritte Dakar-Start 2020 für den Rankweiler Markus Berthold erst 2020 in Angriff genommen werden soll, hat der leidenschaftliche Motorsportler für 2019 neue Ziele und Aufgaben schon in Planung. Von 8. bis 16. Juli 2019 nimmt Berthold an der Silkway-Rallye mit einer Distanz von 6000 Kilometern von Südsibirien, Russland, Mongolei und dem Ziel in China teil. „Erstmals ist diese Rallye für Motorräder ausgeschrieben und das wird eine pickelharte Geschichte und eine besondere Herausforderung für mich.“ Als einziger Hobbyfahrer wird Berthold neben der Silkway-Rallye auch die beinharten WM-Läufe in Marokko und in Abu Dabi bestreiten. Fix im Terminkalender stehen für den Rankler Ende Juli auch die Redbull Rennen in Rumänien. „Es macht einfach Spaß in so einem kleinen aber feinen Team mit dabei zu sein und fühle mich hier pudelwohl“, freut sich Markus Berthold auf die schwierigen Aufgaben in den nächsten zwei Jahren. Allerdings sind solche Einsätze bei weltweiten starkbesetzten Rallyes für ihn nur möglich, weil die Unterstützung der Mitarbeiter in der Firma vorhanden ist.VN-TK

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