Dringender Landesappell: "Bitte lassen Sie sich impfen"

Rüscher und Gantner bitten um Vorsicht während der Feiertage.
Rüscher und Gantner bitten um Vorsicht während der Feiertage. ©vn/canva
LR Rüscher und LR Gantner appellieren an alle Vorarlberger Zusammenkünfte klein zu halten, regelmäßig zu testen und sich impfen zu lassen.

Mit Blick auf das bevorstehende Weihnachtsfest und den nahenden Jahreswechsel wenden sich Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher und Sicherheitslandesrat Christian Gantner mit dem eindringlichen Appell an alle Vorarlbergerinnen und Vorarlberger, Zusammenkünfte möglichst klein zu halten und sich im Vorfeld regelmäßig zu testen.

30.000 freie Impftermine

„Eigenverantwortung ist gefragt“, betonen Rüscher und Gantner. Weil im Falle einer Infektion einzig die Impfung vor schweren Krankheitsverläufen schützt, ersucht die Landesrätin einmal mehr, das zur Verfügung stehende breite Angebot zu nützen. Bis Jahresende sind noch weitere ca. 30.000 Impftermine frei verfügbar, informiert Rüscher. Alle aktuellen Informationen zu den Impf- und Testangeboten sind online unter https://vorarlberg.at/vorarlbergtestet bzw. https://vorarlberg.at/vorarlbergimpft abrufbar.

„Bitte lassen Sie sich impfen! Gerade in Hinblick auf die Omikron-Variante ist eine Boosterimpfung ganz entscheidend“, erneuert die Gesundheitslandesrätin zum wiederholten Male ihren dringenden Impfaufruf. „Und machen Sie unbedingt einen Test, bevor Sie sich mit Familienmitgliedern und Freunden treffen – auch dann, wenn Sie geimpft sind“, ergänzt Sicherheitslandesrat Christian Gantner.

Erweitertes Testangebot

Die Testkapazitäten der acht Landesteststationen wurden in den letzten Wochen kontinuierlich erweitert, zudem kann die Bevölkerung Selbsttests zur Eigenkontrolle in der jeweiligen Wohnsitzgemeinde beziehen. Diese dienen nur zur Selbstkontrolle und sind daher nicht als Nachweis gültig.

Darüber hinaus sind PCR-Gurgel-Selbsttests mittlerweile nicht nur in den 53 Apotheken im Lande, sondern auch in allen 119 Lebensmittelgeschäften von SPAR und Sutterlüty kostenlos erhältlich und können dort wieder zur Untersuchung im Labor abgegeben werden. Für den Gurgel-/Spültest braucht es eine einmalige Registrierung im Internet unter www.vorarlberg.at/vorarlberggurgelt, wobei keine eigene APP notwendig ist.

Die Auswertung der Tests dauert 24 Stunden ab dem Abwurf, wenn die Gurgelproben
•    bei SPAR und Sutterlüty vormittags bis 10.00 Uhr abgegeben werden oder 
•    bei den Apotheken bis 15.00 Uhr eingeworfen werden (am Samstag bis 9.00 Uhr).

Bitte beachten: An den beiden Freitagen 24. und 31. Dezember müssen Proben in den Apotheken bereits bis spätestens 9.00 Uhr, in den Lebensmittelmärkten bis 10.00 Uhr abgegeben werden. An Sonn- und Feiertagen werden generell keine Tests abgeholt.

Feiertagsöffnungszeiten der Landesteststationen

Die acht Landesteststationen haben an den Feiertagen zum Teil geänderte Öffnungszeiten. Am 24. Dezember schließen alle bereits um 14.00 Uhr, ab 25. Dezember haben sie wie wieder gewohnt geöffnet. Am 24. und 31. Dezember bleibt das Testzentrum in Dornbirn geschlossen. Die Anmeldung für die Testungen ist unter www.vorarlberg.at/vorarlbergtest möglich. 

Intensives Testen ergänzt das Impfen

Zugleich betonen Gantner und Rüscher einmal mehr, dass das breite Testangebot in Vorarlberg nicht als Alternative zur Impfung verstanden werden darf, sondern als Ergänzung: „Egal ob Selbsttest, Gurgel-Selbsttest oder Testung in der Teststraße, es gibt jedenfalls zusätzliche Sicherheit, weil eine mögliche SARS-CoV-2-lnfektion dadurch bereits in der Frühphase festgestellt werden kann.“ Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher wendet sich neuerlich mit einem Appell an bisher noch Unschlüssige sowie an alle, die ihre Booster-Impfung noch nicht abgeholt haben, die vielfältigen Impfangebote in Anspruch zu nehmen.

Die Impfstraßen und Impfkojen in den Einkaufszentren haben in der Zeit von Montag, 27.12 bis Donnerstag, 30.12 geöffnet. Es sind aktuell noch ca. 30.000 freie Termine vorhanden. Sollte die Nachfrage das Angebot aber übersteigen, werden weitere Termine geschaffen. Das Angebot, sich bei niedergelassenen ÄrztInnen impfen zu lassen, bleibt aufrecht.

Auch weiterhin breites Angebot an Impfterminen und -orten

In drei großen Vorarlberger Einkaufszentren – Interspar in Feldkirch-Altenstadt, Zimbapark in Bürs und Kaufhaus der Wälder in Egg – stehen weiter sogenannte Impfkojen bereit. In der Kalenderwoche 52 sind Impfungen dort einheitlich von Montag bis Mittwoch von 09:00 bis 18:00 Uhr möglich. In der Kalenderwoche 1 sind Impfungen dort einheitlich von Freitag bis Samstag von 09:00 bis 18:00 Uhr möglich. In der Kalenderwoche 2 sind Impfungen dort einheitlich von Donnerstag bis Samstag von 09:00 bis 18:00 Uhr möglich. Eine Anmeldung zu den Impfkojen ist nicht nötig. Impfwillige Personen brauchen lediglich eine E-Card und einen amtlichen Lichtbildausweis.

Impfzentren Dornbirn und Nenzing

Zu folgenden Terminen (Kalenderwoche 52) gibt es in den Impfzentren Dornbirn und Nenzing die Möglichkeit zur Impfung ohne Anmeldung: Montag, 27. Dezember bis Donnerstag, 30. Dezember in der Zeit von 10:00-18:00 Uhr.

KW1/ 2022

Termine ohne Anmeldung in Impfzentrum Nenzing in der KW 1:
Dienstag, 04. Jänner von 19:00-21:00 Uhr

Termine ohne Anmeldung in Impfzentrum Dornbirn in der KW 1:
Mittwoch, 05. Jänner von 19:00-21:00 Uhr

Termine ohne Anmeldung in Impfzentrum Dornbirn und Nenzing in der KW 1:
Freitag, 07. Jänner von und Samstag, 08. Jänner jeweils von 10:00-18:00 Uhr

KW2/ 2022

Termine ohne Anmeldung im Impfzentrum Dornbirn in der KW 2:
Mittwoch, 12. Jänner und Donnerstag, 13. Jänner jeweils von 19:00-21:00 Uhr
Freitag, 14. Jänner und Samstag 15. Jänner jeweils von 10:00-18:00 Uhr

Termine ohne Anmeldung im Impfzentrum Nenzing in der KW 2:
Dienstag, 11. Jänner von 19:00-21:00 Uhr
Freitag, 14. Jänner von 10:00-18:00 Uhr
Samstag, 15. Jänner von 10:00-18:00 Uhr

Impfstoff: BioNTech/Pfizer oder Moderna

Impfwillige können vor Ort zwischen den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna (beide zugelassen für Personen ab zwölf Jahren) frei wählen. Vorzuweisen sind auch hier lediglich die E-Card und ein amtlicher Lichtbildausweis.

Wer mögliche längere Wartezeiten vermeiden will, kann sich auch einen konkreten Impftermin unter www.vorarlberg.at/vorarlbergimpft sichern. Wer keinen Internetzugang und keine E-Mail-Adresse besitzt, wird gebeten, sich an Familienangehörige oder Bekannte zu wenden, die behilflich sein können. Wer auch diese Möglichkeit nicht hat, kann sich über die kostenlose Impf-Hotline 0800 201 361 telefonisch melden und erhält entsprechende Unterstützung.

Nützliche Informationen rund ums Impfen und alle aktuellen Impfangebote sind auf den Seiten des Landes unter www.vorarlberg.at/vorarlbergimpft erhältlich, darüber hinaus unter www.1450-vorarlberg.at sowie unter www.rund-ums-impfen.at.

(VLK)

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