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Drei Tote und 50 Verletzte in Kaschmir

Bei einem Granatenanschlag auf ein Fernsprechamt in der kaschmirischen Stadt Srinagar sind am Dienstag 35 Menschen verletzt worden.

Vier von ihnen befanden sich in kritischem Zustand, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Er machte militante Islamisten für den Anschlag verantwortlich. Im Bezirk Doda kamen bei der Explosion einer Landmine und Auseinandersetzungen mit Rebellen drei Soldaten ums Leben, acht weitere wurden verwundet. Bei einem weiteren Zusammenstoß wurden in der Winterhauptstadt Jammu fünf Zivilisten verletzt.

Die islamische Separatistengruppe Lashkar e Tayyaba kündigte unterdessen vermehrte Aktivitäten von Mudschahedin an, wie eine Tageszeitung berichtete. Die Menschen sollten sich von Sicherheitseinrichtungen fern halten, zitierte die englischsprachige Zeitung „Greater Kashmir“ einen Sprecher.

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren will Indien seine Truppen im Winter nicht von der Grenze zwischen dem indischen Teil Kaschmirs und Pakistan abziehen. Wie ein Militärsprecher mitteilte, soll damit das in den Wintermonaten vermehrte Eindringen von Rebellen verhindert werden. Mit Beginn heftiger Schneefälle sollten die Bergpässe zwischen den beiden Teilen der Himalaya-Region geschlossen werden. Im indischen Teil Kaschmirs kämpfen mehr als ein Dutzend Moslem-Gruppen für die Unabhängigkeit oder den Anschluss an Pakistan.

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