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Drei Tote bei Anschlag auf Familie in England - Mädchen überlebte

Bei einem brutalen Mordanschlag auf eine Familie in England sind drei Männer zwischen 17 und 52 Jahren erschossen worden. Zwei Frauen wurden durch Schüsse und Messerstiche lebensgefährlich verletzt.

Ein dreijähriges Mädchen, das die Täter bei dem Überfall auf ein Einfamilienhaus in der südostenglischen Kleinstadt Bishop’s Stortford möglicherweise nicht bemerkt hatten, blieb unversehrt.

Nach Medienberichten vom Donnerstag vermutet die Polizei, dass ein Streit im Drogenmilieu Hintergrund der Bluttat ist, die am Dienstagabend verübt wurde. Die Zeitung „The Sun“ berichtete, das Massaker sei von asiatischen Drogendealern wegen Schulden für Rauschgift in Höhe von 600 Pfund (886 Euro) verübt worden. Die Polizei bestätigte bisher nur, dass nach zwei asiatisch aussehenden Männern gefahndet wird.

Die Bluttat habe neue Befürchtungen genährt, dass die brutale Bandenkriminalität, die in britischen Großstädten längst zum Alltag gehört, immer mehr auf Vorstädte wie Bishop’s Stortford übergreift, schrieb die „Daily Mail“. Die Opfer sind ein 52-jähriger Vater und dessen 17-jähriger Sohn sowie ein 33-jähriger, der mit der Familie befreundet war. Alle drei wurden durch Schüsse ins Gesicht getötet.

Die 54-jährige Schwester des Familienvaters und die 23-jährige Freundin seines Sohnes werden unter Polizeischutz in einem Krankenhaus behandelt. Das dreijährige Mädchen mit dem Namen Angel (Engel) ist die Tochter der 23-Jährigen. Als von Nachbarn alarmierte Polizisten das Haus stürmten, fanden sie das Kind weinend neben den Leichen der Männer.

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