Drei Ländle Turnerinnen beim "EYOF" in Tampere

In der Teamwertung erreichten sie für Österreich Platz 19 (unter 29 Nationen). Wobei die an Fieber erkrankte Hämmerle einen besonders beeindruckenden kämpferischen Kraftakt bot.Im Mädchen-Kunstturnen (bei dem die Eliteklasse ja schon ab dem 16.

Lebensjahr beginnt) ist das „EYOF“ alle zwei Jahre stets der hochkarätigste internationale Juniorenbewerb. Aus allen Ländern nehmen daran die besten 13- bis 15jährigen teil. Diesmal gewann Russland vor Rumänien und den Niederlanden.

In Österreich ging der Teilnahme eine harte ÖOC-Qualifikation ähnlich den echten Olympischen Spielen voraus. Corinne Lamprecht (48.050, ein Sturz) und Katharina Fa (47.150, fehlerfrei) bestätigten als 46. bzw. 51. des 83 Turnerinnen aus 30 Ländern starken Feldes mit „soliden Leistungen“ (Nationaltrainerin Katharina Wieser, in Tampere als Kampfrichterin) ihre Qualifikationsnormen. Fa schaffte als 27. am Schwebebalken das beste rotweißrote Einzelgeräte-Resultat.

Elisa Hämmerle war in der Hoffnung nach Tampere gereist, als zu erwartend Beste des ÖFT-Trios vielleicht sogar den Einzug in das 24er-Mehrkampffinale schaffen zu können. Doch mit fast 39° Fieber schien ein Antreten noch am Vortag des Wettkampfes unmöglich. In der Früh fieberfrei, probierte sie es zumindest. Das Aufwärmen und Einturnen verlief problemfrei, also kämpfte sie sich doch an den Start.

Die Bodenkür gelang Hämmerle zum Auftakt gut (Platz 28), dann der Sprung normal. Am Stufenbarren erfolgte der erste schwere Einbruch mit einem Sturz und einem verpatzten Abgang. Am Schwebebalken waren dann die Kraftreserven völlig aufgebraucht und keine Konzentration mehr möglich: Fünf Stürze, insgesamt nur Platz 67 mit 42.700 Punkten…

Trainerin Christine Frauenknecht: „Geschwächt durch ihre Krankheit wurde Elisa hier weit unter ihrem Wert geschlagen“. Katharina Wieser: „Angesichts der Situation sind wir mit dem Abschneiden hoch zufrieden. Mit einer optimal turnenden Hämmerle hätten wir zwar rund sieben Punkte im Teamergebnis mehr erzielt und wären einige Plätze weiter vorne gelandet. Aber niemand macht Elisa einen Vorwurf, ganz im Gegenteil!“

Quelle: Presseaussendung ÖFT

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