"Dream Team" macht ernst

Amerikas Basketballer haben bei Olympia Ernst gemacht und sind auf dem besten Wege, ihren ramponierten Ruf wieder aufzupolieren. Der 102:94-Sieg über Spanien bringt sie ins Halbfinale.

Nach zwei Niederlagen in der Vorrunde gegen Puerto Rico und Europameister Litauen gewannen die US-Korbjäger am Donnerstag vor 18.500 Zuschauern in der Olympiahalle ein hochklassiges und dramatisches Viertelfinale gegen den bis dahin ungeschlagenen EM-Zweiten Spanien mit 102:94 und zogen als erste Mannschaft ins Halbfinale ein. Im Kampf um den Einzug ins Endspiel am Samstag trifft das Team um die NBA-Superstars Tim Duncan und Allan Iverson am Freitag auf den Gewinner der Begegnung zwischen Vize-Weltmeister Argentinien und Gastgeber Griechenland. In der zweiten Vorschlussrunden-Begegnung stehen sich die Gewinner der Spiele zwischen Italien und Puerto Rico sowie Europameister Litauen und China gegenüber.

Vor allem der 2,15 m große NBA-Allstar Pau Gasol von den Memphis Grizzlies hielt die Spanier gegen die USA im Spiel und verhinderte mit seinen 29 Punkten eine klare Niederlage. Der zwölffache Olympiasieger, für den der überragende Stephon Marbury von den New York Knicks 28 Punkte erzielte, zeigte sich gegenüber der Vorrunde in allen Belangen verbessert. Zwölf Dreier vor allem durch Aufbauspieler Marbury, eine Feldquote von 51 Prozent und 72 Prozent von der Freiwurflinie, waren zwar noch nicht gut, aber doch besser als zuvor. Wesentlich aggressiver gingen die Amerikaner auch mit ihrer Verteidigung zu Werke. 27 Fouls standen am Ende in ihrer Bilanz, die Spanier langten nur 16 Mal zu.

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