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Dramatik pur, keine Punkte

Eine bis zur letzten Sekunde dramatische Partie zwischen dem EHC-B und dem EC Salzburg bekamen die 142 Fans in der Alberschwender Freiluftarena zu sehen – direkt nach der Schlusssirene lieferten sich beide Teams als Draufgabe noch eine Massenschlägerei, die mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe für die Hausherren bzw. deren drei für die Salzburger endete.

Im letzten Drittel hatte sich der EHC Bregenzerwald nach dem vermeintlich entscheidenden 1:5 durch Martin Mairitsch (47.) mit einem unglaublichen Zwischenspurt – Daniel Jonsson (49.), Patrick Peter (50.) und Dominik Bereuter (51.) trafen innert 107 Sekunden gleich dreimal – ins Spiel zurückgekämpft, Gabriel Pohl und Christian Gmeiner scheiterten kurz darauf mit Topchancen auf den Ausgleich. Auch als die Gäste aus einem Konter erneut einen Zwei-Tore-Vorsprung vorlegten, blieben die Hausherren dran und kamen in der 59. Minute durch den starken Jonsson noch eimal heran. Am Ende stand wieder eine bittere 5:6-Niederlage – die vierte mit einem Tor Unterschied aus den letzten fünf Runden.

Wälder kamen zurück

Die Schlägerei im Anschluss war eine Entladung der Emotionen, die der verunsicherte und teilweise frustrierte Leader bis dahin aufgebaut hatte. EHCB-Coach Franz Sturm: „Alle meine Spieler waren am Limit. Wir haben mit vier Verteidigern gegen vier Sturm­linien gespielt. Salzburg ist eine ganz andere Eishockeywelt – dennoch hat man gesehen, was mit Kampf und Leidenschaft möglich ist.“

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