Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Drama auf Flüchtlingsschiff: Mehrere Insassen ins Meer geworfen

Der Auslöser seien die Gebete eines nigerianischen Priesters gewesen.
Der Auslöser seien die Gebete eines nigerianischen Priesters gewesen. ©EPA/Symbolbild
Nach einem Drama an Bord eines Flüchtlingsschiffes mit mehr als 20 Toten hat die spanische Polizei zwei Kameruner festgenommen. Die beiden Männer stehen im Verdacht, sieben bis zehn Insassen des Bootes vor der südspanischen Mittelmeerküste ins Meer geworfen zu haben.

Madrid. Das Schiff war nach Medienberichten vom Freitag im Dezember 2014 mit mehr als 50 Afrikanern an Bord von Nador im Norden Marokkos losgefahren und vor der Küste der spanischen Stadt Almeria in einem Sturm in Seenot geraten. 29 Flüchtlinge konnten gerettet werden. Wie die Ermittler mitteilten, war während des Unwetters unter den Insassen ein Streit ausgebrochen.

Genaue Zahl konnte nicht ermittelt werden

Der Auslöser seien die Gebete eines nigerianischen Priesters gewesen. Die Kameruner machten den Geistlichen nach diesen Angaben für die Verschlechterung der Witterungsbedingungen verantwortlich. Sie hätten den Priester und andere Bootsinsassen ins Meer gestoßen, hieß es. Die genaue Zahl konnte nicht ermittelt werden. Die Polizei legt den Festgenommenen mehrfachen Totschlag zur Last. Eine nicht bekannte Anzahl weiterer Flüchtlinge, darunter sieben Kinder, wurde von den Wogen ins Meer gerissen und ertrank. Die Zeitung “El Pais” bezifferte die Zahl der Toten auf insgesamt 28. (APA)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • Drama auf Flüchtlingsschiff: Mehrere Insassen ins Meer geworfen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen