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Dr.-Toni-Russ-Preis geht an Egon Blum

Besuch im Überbetrieblichen Ausbildungszentrum Rankweil. Egon Blum im Gespräch mit Lehrlingen und Ausbilderin.
Besuch im Überbetrieblichen Ausbildungszentrum Rankweil. Egon Blum im Gespräch mit Lehrlingen und Ausbilderin. ©VOL.AT/STIPLOVSEK
Der langjährige Ausbildungsleiter leistete großen Beitrag zur Qualifizierung.

Mit seinem betrieblichen und überbetrieblichen Engagement sowie seiner Fähigkeit, andere zu begeistern, hat der langjährige Leiter der Ausbildung beim Beschlägehersteller Julius Blum und ehemalige Regierungsbeauftragte für Jugendbeschäftigung, Egon Blum, in den vergangenen Jahrzehnten einen großen Beitrag zur Wirtschafts- und Bildungspolitik in Österreich geleistet. Ein Beitrag mit ganz konkreten Auswirkungen: Tausende Jugendliche erhielten einen Ausbildungsplatz, die Lehre als Ausbildung wurde massiv aufgewertet und wird heute international als „österreichisches Erfolgsmodell“ exportiert.

Ausbildung als Chance für Jugend und Betriebe

Egon Blum wurde 1940 in Höchst geboren und ging nach der Pflichtschule den klassischen Weg, wenn man nicht aus einem Akademikerhaushalt stammte. Er absolvierte die Werkzeugmacherlehre, die er 1959 mit der Gesellenprüfung abschloss. Und diese Zeit hat ihn nachhaltig geprägt. Zwischen 1960 und 1970 war er als Konstrukteur und Abteilungsleiter beim Schweizer Fräsmaschinenhersteller Starrag tätig. 1964 legte er die Schweizer Werkmeisterprüfung ab.

1970 kehrte er zurück nach Höchst – in die Firma Julius Blum, wo er neben anderen Bereichen wie Forschung und Entwicklung für die Lehrlingsausbildung verantwortlich zeichnete. Inzwischen ist die Firma Blum der größte Ausbildungsbetrieb in Vorarlberg, die Qualität der Auszeichnung ist durch zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen dokumentiert, Auszeichnungen, die es Egon Blum auch überbetrieblich leichter machten, seine Ideen umzusetzen.

Neben seiner Tätigkeit im Unternehmen war Egon Blum seit 1973 in überbetrieblichen Funktionen tätig. 1973 war er Hauptinitiator bei der Gründung des Arbeitskreises „Lehrlingsausbildung“ der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie, der er bis 2010 ohne Unterbruch vorsaß. Er war über ein Jahrzehnt Mitglied des Landesberufsausbildungsbeirates, außerdem Präsident der Kuratorien der HTL Bregenz und der HTL Rankweil. Sein Wissen brachte er im „Hochschulrat der interstaatlichen Hochschule für Technik“ in Buchs und im Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg ein. Als Beirat der Lebenshilfe war Egon Blum Initiator des Überbetrieblichen Ausbildungszentrums Vorarlberg. Von 2003 und 2008 war er Beauftragter der Bundesregierung für „Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung“ und hat mit dem nach ihm benannten Blum-Bonus die Schaffung Tausender Ausbildungsplätze in ganz Österreich initiiert.

Zur Person

Egon Blum Manager, Regierungsbeauftragter i. R.

Geboren: 8. Februar 1940 in Höchst

Ausbildung: Pflichtschule, Lehre als Werkzeugmacher bei der Maschinenbau-Firma Max Hermann in Hard Berufsbegleitende

Weiterbildung: Schweizer Werkmeister-Schule, Handelsdiplom für Kaufleute, verschiedene Ausbildungsprogramme

Laufbahn: Firma Starrag, Rorschach, zuletzt als Leiter der Konstruktion, 1970 bis 2005 Leiter der Technik und Mitglied der Geschäftsleitung (Bereiche: Entwicklung, Betriebsmittelkonstruktion, Werkzeug- und Spezialmaschinenbau, Qualitätssicherung und die Lehrlingsausbildung)

Familie: Verheiratet seit 1963, drei Töchter, sechs Enkel.

Auszeichnungen: Großes Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg, Anton-Benya-Hauptpreis für Verdienste um die Lehrlingsausbildung, Hans-Huber-Stiftungspreis für „Engagierte und erfolgreiche Förderung der beruflichen Ausbildung in der Region Bodensee“, Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, Ernennung zum Kommerzialrat für außerordentliche und herausragende Verdienste um die österreichische Wirtschaft, Ehrenpräsident des Kuratoriums der HTL Bregenz.

(VN-sca)

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