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Dornbirns Narren in Hochform

Einen Volltreffer landete die Messestädter Zunft mit den diesjährigen acht Narrenabenden. Die Premiere mit vielen prominenten Gästen ging im Kulturhaus über die Bühne.

Gekonnte Auftritte der Musikgruppen, der Garden aus Kehlegg, Mühlebach und Höchst, bestens vorbereitete Solisten auf der Bühne: Dornbirns Narren sind in Hochform. Werner Winsauer, inzwischen schon ein alter Hase in der Künstlertruppe, sorgte als noble „Bödelerin” für wahre Lachsalven und bestätigte einmal mehr seine Qualitäten als kritischer Beobachter der feinen Dornbirner Gesellschaft, die sich gerne am Bödele trifft und eine eigene Sprache, bekannt als „Bödeledütsch”, entwickelt hat. Aber auch die Solisten Ernst Klocker als Sportkanone, „Kammerjäger” Alexander Giesinger, Vernissage-Redner Gerhard Gonner bewiesen, dass es in der Zunft an Talenten nicht mangelt. Starke Sprüche lieferte das Quartett „D·Babyrotzle”, während die „fidelen Dorobiorara” auf rustikale Art dem Publikum mitteilten, wie heute auf den schönen Alpen des Landes geschäftstüchtige Sennerinnen und Älpler den Touristen die Euros aus der Tasche ziehen. Während Monika und Karl Idl über das harte Leben der Ferialarbeiter philosophierten, zeigten Sandra Dieter und Bernd Felder wie es in normalen Familien „bim Ikoufa” zugeht. „Putz-verruckt” wurde das Publikum, als einige Mannsbilder versuchten, mit ihren eher bescheidenen körperlichen Vorzügen die Damen auszustechen. Ihrem Namen alle Ehre machten die Dreckspatzen, weil sie mit den Bundespolitikern einmal mehr alles eher als sanft umgingen. Etwas vorsichtiger, aber mit sehr spitzer Zunge, erinnerte „Stiefelema” Dr. Helmut Lecher, der Mann im Fass, an wichtige lokale Ereignisse, vom ewigen nachbarschaftlichen Streit zwischen der Stadt und dem „Kühberger” bis zur Diskussion über die Rotlichtszene, die an Dornbirn aus unerfindlichen Gründen vorbei gegangen ist.

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