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Dornbirner SV und Hohenems mit klaren Zielen

©VMH
Die beiden Vorarlberger Vertreter in der Regionalliga West wollen im Frühjahr glänzen

Alle fünf Regionalligavereine jagen Topfavorit Pinzgau/Saalfelden

Dornbirner SV will bestes Ländle-Amateurteam bleiben, Hohenems träumt vom Podestplatz

Nichts geht mehr – die Transferzeit im Amateurfußball ist am Donnerstag um 24 Uhr abgelaufen. Dementsprechend „heiß“ ging es in den letzten Stunden zu. In der wieder ins Leben gerufenen Meister Play-off in der Regionalliga West mit den zwei besten Amateurteams aus Salzburg, Tirol und Vorarlberg vom Herbst, die vom 15. März bis 6. Juni mit fünfzehn Spieltagen ausgetragen wird, haben einige Klubs aufgerüstet, sodass die heimischen Vereine Dornbirner SV und Hohenems harte Konkurrenz erwartet. Transferkönig war mit Sicherheit der Salzburger Klub FC Pinzgau/Saalfelden mit Trainer Christian Ziege. Als einziger Verein will Saalfelden auch dank der drei Investoren aus Amerika ab dem Sommer 2020 in der 2. Liga spielen. Die Voraussetzungen neben dem Platz werden in Saalfelden zur Zeit auch geschaffen. Das einzige Problem mit der fehlenden Helligkeit in der Flutlichtanlage wird noch bis zur Einreichung der Lizenzunterlagen am 3. März behoben. „Sportlich hat sich unser Aufstieg in die 2.Liga erheblich verbessert (Anm. d Red. Platz zwei reicht schon!), doch wir wollen es auch sportlich schaffen und die Qualität ist als Topfavorit vorhanden um am Ende auf dem obersten Treppchen zu stehen“, sagt Pinzgau/Saalfelden Sportchef Hannes Rottenspacher. Eine Kampfansage kommt vor allem vom Grunddurchgangssieger in der Regionalliga Tirol: Wörgl hat Ende der 90iger und Anfang des neuen Jahrhundert schon in der 2. Division gespielt, ehe es zum finanziellen Crash und dem Lizenzentzug gekommen ist. „Meine Mannschaft ist schon zweitligareif, aber finanziell ist die 2. Liga für den Klub noch kein Thema“, sagt Wörgl Langzeitcoach Denis Husic, der den Tiroler Klub nach dem Absturz von der 7. Liga in Tirol bis in die Regionalliga West zurückführte. Trotz der Absage für einen Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse Österreichs hat der Salzburger AK mit dem Hohenemser Elias Kircher durchaus die Qualität dem Topfavorit Saalfelden Paroli zu bieten.

Nur Hohenems mit neuen Spielern

Keinen neuen Spieler verpflichtete die beste Amateurmannschaft des Landes bei der Premiere in der VN.at Eliteliga in der Winterübertrittszeit der Dornbirner SV. Mit Sercan Altuntas (Kreuzband), Michael Gehrer (Schambeinentzündung) und Julian Schelling (Knöchel) kehren zum Frühjahrsstart drei starke Leistungsträger bei den Haselstaudern zurück. So umfasst der Kader der Truppe um Erfolgscoach Roman Ellensohn achtzehn Spieler plus zwei Tormänner. „Wir wollen zumindest die beste Amateurmannschaft des Landes auch im Frühjahr bleiben und die Freude sich erstmals in der Vereinsgeschichte mit Spitzenteams aus Salzburg und Tirol zu messen ist riesengroß. Der Konkurrenzkampf um das Stammleibchen ist voll entbrannt“, sagt DSV-Sportchef Marcel Lipburger. Mit Eric Weixlbaumer, Julian Krnjic, Yoshihiro Muneshisa, Hasan Akcakaya und Tim Großer verzeichnet der zweite Vorarlberger Regionalligist fünf neue Spieler. „Platz drei wäre am Schluss sensationell, zufrieden sind wir mit Rang vier in der Endabrechnung. Wir wollten unbedingt diese sportlich auf sehr hohem Niveau stehende Herausforderung auch für die Zukunft“, sagt Hohenems Trainer Peter Jakubec. Besonders schmerzt den Grafenstädtern der Abgang von Tormann Florian Eres. Dafür holt Hohenems den erst 18-jährigen deutschen Youngster Tim Großer, der zuletzt bei den Austria Lustenau Amateuren zu Kurzeinsätzen kam. Viel Verletzungssorgen hat Hohenems dazu entschlossen, die neuen Kicker zu holen. Torjäger Kerim Kalkan und Mathias Brugger (beide rekonvaleszent nach dem Kreuzbandriss) werden im Frühjahr noch nicht einsatzbereit sein. Verletzt sind auch noch Kapitän Fabian Pernstich (Ischias), Luka Dursun (Bauchsehne), Dominik Fessler (Leisten OP), Johannes Klammer (Oberschenkel) und Muneshisa (Zerrung). Mit dem prestigeträchtigen Stadtderby und Knüller zwischen dem Dornbirner SV und Hohenems wird am 15. März, 11 Uhr, Sportplatz Haselstauden, die Regionalliga West gestartet.

Fußball, die Transfers in der Winterübertrittszeit 2019/2020, inklusive Ergebnis des Herbstdurchgang

Regionalliga West 2019/2020, Meister Play-off (Start: 15. März 2020)

Hella Dornbirner SV

VN.at Eliteliga Vorarlberg

Tabellenplatz/Punkte: 1./38

Zu: keine

Ab: Andreas Röser (Weltreise), Andre Bauer (?), Haris Handanagic (Hard), David Kirchmair (Koblach)

Trainer: Roman Ellensohn (bisher)

World-of-Jobs VfB Hohenems

VN.at Eliteliga Vorarlberg

Tabellenplatz/Punkte: 2./33

Zu: Eric Weixlbaumer (US-Studium), Julian Krnjic (FC Dornbirn), Yoshihiro Muneshisa (eigene 1b-Mannschaft), Hasan Akcakaya (Hennef/Ger), Tim Großer (Austria Lustenau)

Ab: Florian Eres (Austria Lustenau), Philipp Glanzer (verletzungsbedingte Pause), Calvin Gächter (berufliche Gründe)

Trainer: Peter Jakubec (bisher)

SV Wörgl

Regionalliga Tirol

Tabellenplatz/Punkte: 1./36

Zu: Alexander Schaber (Telfs), Sinan Bicer (Kitzbühel), Matthias Gugglberger (Ellmau)

Ab: Michael Cmarko (St. Johann), Peter Hajda (Kaltenbach), Alexander Atzl (Schwoich), Marco Kofler (berufliche Gründe), Adis Husic (Karriereende)

Trainer: Denis Husic (bisher)

SC Schwaz

Regionalliga Tirol

Tabellenplatz/Punkte: 2./33

Zu: Yuma Suwa (Sagamihara/Japan), Maximilian Liner (eigene II. Kampfmannschaft)

Ab: Armin Kohler (Hall)

Trainer: Bernhard Lampl (bisher)

Salzburger AK 1914

Regionalliga Salzburg

Tabellenplatz/Punkte: 1./52

Zu: Christoph Bann (Anif), Adel Halilovic (Slobodan Tuszla/Bosnien)

Ab: Fabian Groiss (Eugendorf), Benjamin Taferner, Alexander Peter (beide Mondsee), Josef Weberbauer (Grazer AK), Philipp Stadlmann (Ried Amateure)

Trainer: Thomas Hofer (neu)

FC Pinzgau/Saalfelden

Regionalliga Salzburg

Tabellenplatz/Punkte: 2./42

Zu: Dominik Kirschner (Vorwärts Steyr), Henrik Regitnig (Schweden), Denis Kahrimanovic (FC Juniors OÖ), Semir Gvozdjar (Bischofshofen), Bienvenue Kanakimana (Atlanta United/USA), Alfusainey Jatta (North Texas/USA)

Ab: Pablo Ruiz (USA), Christoph Klinkan (Bramberg), Johannes Stegmann, Thomas Herzog (beide Karriereende), Charlie Adams (zurück nach England)

Trainer: Christian Ziege (bisher)

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