Dornbirner Jugend redete mit Politikern Tacheles

300 Dornbirner Jugendliche fühlten im Kulturhaus ihren Kandidaten auf den Zahn.

Ankündigung:

Großkampftag in der Messestadt. Bevor Dornbirns Gemeindewahl-Spitzenkandidaten heute Abend bei der gemeinsamen Diskussion von VN und ORF im Funkhaus aufeinandertreffen, steigen sie am Nachmittag in einen ganz besonderen Ring. Mit Andrea Kaufmann, Gebhard Greber, Walter Schönbeck und Gerald Loacker schicken vier Parteien ihre Bürgermeisterkandidaten ins Kulturhaus, zur großen „Jugend redet Tacheles“-Diskussionsveranstaltung. Für die Grünen wird sich voraussichtlich Martin Konzet den Fragen der 300 jugendlichen Dornbirner stellen.

Vier intensive Stunden

Dornbirner Schulklassen und Jugendgruppen haben im Vorfeld Fragen ausgearbeitet. Die Veranstaltung soll ihnen helfen, bei ihrer ersten Gemeindewahl die Wahlentscheidung zu erleichtern. Welche Kandidaten die Jungen favorisieren, wird sich schon im Laufe des Nachmittags herausstellen. Um 13 Uhr öffnet das Kulturhaus die Pforten. Dann dürfen die Jugendlichen probehalber wählen und im Foyer mit den Kandidaten auf Tuchfühlung gehen. Um 14.90 Uhr beginnt der erste Teil der Podiumsdiskussion. Zur Halbzeit erfolgt ein zweiter Wahldurchgang. Das Ergebnis zeigt, welcher Kandidat die jungen Wähler überzeugen konnte. Es wird kein angenehmer Anlass für die Spitzenkandidaten. Die Jugendlichen wollen beispielsweise von der ÖVP wissen, ob Franken-Kredite nicht zu spekulativ waren. Die FPÖ soll beantworten, warum nicht respektvoller mit anderen Politikern umgegangen wird. Die SPÖ wird gefragt, ob Homosexuelle heiraten dürfen und von den Grünen erwarten sich die Erstwähler eine Antwort, ob und wie Asylwerber arbeiten sollen, obwohl sie teilweise kein Deutsch sprechen. Gerald Loacker von den Neos muss erklären, warum er überhaupt den Pinken beigetreten ist.

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