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Dornbirn Lions fehlt die Cleverness

Feldkirch unterliegt im Meister-Play-off der Basketball-Bundesliga in St. Pölten deutlich mit 71:104 Punkten. Den Dornbirn Lions fehlte gegen Güssing das Glück und die Cleverness, um den wichtigen Siegn nach Hause zu bringen.

Niederlage beendet Baskets-Lauf
Die Favoritenrolle brachte den Baskets Feldkirch im Play-off-Spiel bei den St. Pöltner Haien kein Glück. Das Team von Trainer Petar Aleksic stand gegen die Haie auf verlorenem Posten und musste sich überraschend deutlich mit 71:104 geschlagen geben. Es war dies die erste Niederlage nach drei Siegen in Folge für die Baskets. Bereits im ersten Viertel zeichnete sich die Niederlage ab. Baskets-Guard Samo Grum musste nach sechs Minuten verletzungsbedingt vom Parket. 26:17 lautete der Zwischenstand nach den ersten zehn Minuten. Bis zur Pause bauten die Hausherren ihren Vorsprung auf 18 Punkte aus (56:38) und auch der Start in die zweite Spielhälfte misslang den Montfortstädtern völlig. Ein 11:0-Lauf der Haie zerstörte die letzten Hoffnungen der Baskets, noch einmal ins Spiel zurückzufinden. “Wir haben in der Verteidigung schlecht gearbeitet”, resümierte Coach Aleksic enttäuscht. “Dazu haben wir in der Offensive nicht so gut getroffen wie gewöhnlich.”

Lions verschenkten Sieg
Mit einem Triumph über die Güssing Knights wollten die Dornbirn Lions den Kopf noch einmal aus der Schlinge ziehen und ihre Chance auf den Klassenerhalt wahren. Nach der 80:84-Niederlage standen die Löwen aber mit leeren Händen und der Erkenntnis, wohl doch nicht gut genug für die erste Liga zu sein, da. Heiß umkämpft war das letzte Viertel, in dem sich die Dornbirner noch einmal herangekämpft hatten. Stephen Bahl verwandelte 13,2 Sekunden vor dem Ende zwei Freiwürfe zum 73:70. Statt ein taktisches Foul zu begehen und per Freiwurf zwei Punkte zu kassieren, ließen die Lions die Güssinger von der Drei-Punkte-Linie abziehen – 73:73, Verlängerung! Der angeschlagene Ivan Djerman biss auf die Zähne und erzielte die erneute Drei-Punkte-Führung. Doch die Burgenländer hielten dagegen und zogen auf 78:82 davon, 80:84 hieß es am Ende. Während die Ritter aus dem Burgenland jubelten, herrschte bei den Dornbirner Löwen blankes Entsetzen. “Das war wohl die Fahrkarte in die 2. Bundesliga. Wir haben wieder ein Spiel aus den Händen gegeben. Mit dem Ausfall von Gibson schwinden auch die letzten Hoffnungen. Es war für uns sportlich ein schreckliches Jahr und wir werden uns jetzt neu orientieren müssen“, so Markus Mittelberger.

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