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Dornbirn droht mit Streik

Im Viertelfinalschlager der Eishockey-Nationalliga zwischen dem EC-Trend Dornbirn und den Zeller Eisbären geht es rund. Die Bulldogs Dornbirn wollen am Samstag in Zell am See nicht antreten.

Zwar gingen die Messestädter mit dem 8:5-Heimsieg in der “best of five”-Serie 2:0 in Führung, bezahlten dies aber mit einer ganzen Serie von Verletzungen. Für Jukka-Pekka Holopainen (Adduktoren) und Stefan Spannring (Schlüsselbeinbruch) ist die Saison beendet, Gerald Penker (Seitenbandzerrung), Henrik Andersson (Gehirnerschütterung) sind für das nächste Spiel zumindest sehr fraglich, Youngster Michael Kutzer fällt mit einer Bänderverletzung sicher zwei Wochen aus.

Jetzt droht Präsident Raimund Ganahl, am Samstag zum dritten Spiel in Zell nicht anzutreten – Stein des Anstosses war die angebliche Aussage von Zell-Vizeobmann Adi Jahns, “dass es weitere Verletzte geben würde”. Ganahl ist entrüstet: “Es ist zu befürchten, dass meine Spieler kaputt gemacht werden – die Gesundheit geht vor. Noch dazu sind solche Drohungen von einem langjährigen Funktionär nicht zu tolerieren. Wir wollen mit der Aktion den Verband aufrütteln und dafür sorgen, dass alle Augen auf unser nächstes Heimspiel gerichtet sind!”

Der angesprochene Jahns lässt die Vorwürfe allerdings nicht so gelten: “Das ist aus dem Zusammengang herausgerissen und absolut niveaulos. Wir wurden von Zuschauern neben der Bank dauernd provoziert, unser Stürmer Courchaine gehässig beschimpft. Als dann ein angeschlagener Dornbirner rausging und mir einer vorwarf, das wäre schon der Fünfte Verletzte gegen Zell, habe ich gesagt, es wird auch nicht der letzte sein. Aber das war im Eifer des Gefechts, man sollte aus einer Mücke keinen Elefanten machen. Ich bin seit vielen Jahren im Eishockey und würde nie eine absichtliche Verletzung wollen, das ist unter meinem Niveau. Die wollen nur von ihren Problemen ablenken.”

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