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Dorfplatz als Ruheinsel

Ein buntes Bild bot am Ostermontag der neue Dorfplatz in Langen. Die Bevölkerung von Langen, sämtliche Vereine des Ortes sowie Fahnenabordnungen der umliegenden Gemeinden hatten sich auf dem Dorfplatz versammelt um gemeinsam die Neueröffnung des Ortszentrums zu feiern.
Bilder zur Er%C3%B6ffnung

Nach einer Bauzeit von rund fünf Monaten konnte der neugestaltete Dorfplatz seiner Bestimmung übergeben werden. „Somit ist ein jahrelanger Wunsch der Gemeinde umgesetzt worden“, erklärt Bürgermeister Hans Kogler. Dem Bauvorhaben vorangegangen sei ein umfangreicher Planungsprozess, so Kogler. Nach Kontakten mit Landschaftsplanern und Ziviltechnikern wurde letztlich der Entwurf eines ortansässigen jungen Architekten verwirklicht.

Diskussionen

Die ursprüngliche Idee bestand darin, lediglich den Kirchplatz attraktiver zu gestalten. Durch den Zukauf von Baufläche konnte laut Hans Kogler eine Ausweitung auf den gesamten Bereich (Raiffeisenbank bis Volksschule) vorgenommen werden. Entstanden ist letztlich eine umfassende Erneuerung des Ortskernes.
Die Verlegung des Kriegerdenkmales an einen neuen Standort – ursprünglich heftig diskutiert – konnte unter Einbeziehung der Traditionsvereine Bürgerschützen und Kameradschaftsbund einer einvernehmlichen Lösung zugeführt werden. Auch die Errichtung und Gestaltung eines Dorfbrunnens gab Anlass zu zahlreichen konträren Meinungen innerhalb der Gemeinde. „Auch dieser Punkt wurde sehr breit kommuniziert“, bekundete Kogler. „Aus vier verschiedenen Gestaltungsvorschlägen ging am Ende der Entwurf von Bildhauer Herbert Meusburger als eindeutiger Favorit hervor“.

Brunnenskulptur

Die siebenteilige Brunnenskulptur in Form eines L (Langen) aus Granit hat Fenster- und Torsymbolik. Die Grundidee des Brunnens – mit der Torwirkung vom „Leben zum Tode“ – wurde durch die Blick-Öffnungen zum herrlichen Panorama des Bregenzer-waldes einerseits und zum nahegelegenen Friedhof andererseits symbolhaft dargestellt und überzeugte schließlich die Entscheidungsträger.
Mit dem Bau eines neuen Kinderspielplatzes erfuhr das Gesamtprojekt schließlich eine gelungene Abrundung. Bei dessen Umsetzung stand der Gedanke „Kinder in die Mitte“ im Vordergrund. „Der Spielplatz wird inzwischen sowohl als Pausenplatz der Volksschule als auch als öffentlicher Spielbereich stark frequentiert“, freut sich der Bürgermeister. Durch die Umgestaltung und den Einbau einer gepflasterten Verkehrsinsel erfuhr das Ortszentrum eine deutliche Verkehrsberuhigung. „Die in den Ruheinsel rund um den Brunnen wird sich künftig hoffentlich zu einem beliebten Treffpunkt entwickeln“, resümiert Kogler.

Annemarie Kaufmann

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