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Dorfältester Meininger feierte seinen 102. Geburtstag

Meiningen. Gebhard Kühne wurde am 20. Juli im Haus 92 (Hausname "Briatas") in Meiningen als ältestes von fünf Kindern geboren. Er ist seit der Beginn der Aufzeichnungen in Meiningen (16.Jhd./ Kirchenmatriken) der älteste Bürger, der überhaupt über 100 Jahre alt geworden ist.

Gebhard blieb ledig und hat keine Nachkommen wie seine 4 Geschwister, Hubert (im Krieg gefallen) Alice und Elisabeth (beide auch bereits verstorben) und Balbina. Seine um 10 Jahre jüngere Schwester Balbina Kühne (Sr.Ferdinanda) lebt noch, und ist heute ebenso wie Gebhard im Antoniushaus in Feldkirch, als noch aktive Ordensschwester, die seit 68 Jahren im Orden ist.
Gebhard erlernte das Tapezierer- und Sattlerhandwerk, machte die Meisterprüfung und blieb in Meiningen, wo er selbstständig arbeitete. Es gibt noch viele sog. “Canapès” im Dorf, die heute noch von seiner Handwerkskunst zeugen.
Gebhard hat auch jeden Schulranzen der Kinder im Dorf “geflickt”. Gebhard ist seit einigen Jahren im Altersheim des Antoniushauses in Feldkirch und fühlt sich bis auf eine Hörschwäche gesund, geht noch selbstständig, sieht fern und liest die Zeitung. Seine Schwester Balbina betreut ihren Bruder mit ihren 92 Jahren, liebevoll. Er freute sich über den Besuch von Meininger Ur-Urenkeln seiner Nachbarn und Verwandten.

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