Doppelfunktion ist für einen Laternser keine Bürde

Johannes Kofler in Doppelfunktion: Sportchef und Mechaniker
Johannes Kofler in Doppelfunktion: Sportchef und Mechaniker ©VN-TK
Der Laternser Johannes Kofler (46) ist im Radteam Vorarlberg als Sportlicher Leiter und Chef der Mechanikerabteilung zuständig.
Doppelfunktion für Johannes Kofler
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RANKWEIL. Sein Zwillingsbruder Thomas Kofler hat vor 21 Jahren den heimischen Profiradrennstall gegründet. Seit dem Jahr 2002 arbeitet Johannes Kofler aus Laterns im Radteam Vorarlberg Santic in einer Doppelfunktion tatkräftig am großartigen Erfolg mit. Der 46-Jährige fungiert als Sportchef und als Leiter in der Mechanikerabteilung. „Am Anfang war es schon ein hartes Stück Arbeit, aber inzwischen ist vieles Routine und die langjährige Erfahrung erleichtert die täglichen Aufgaben doch zusehends. Von Jänner bis März ist es aber eine sehr stressige Zeit“, sagt Johannes Kofler. Das Radteam Vorarlberg ist längst eine Marke geworden und einen großen Anteil leistet der Doppelfunktionär. Johannes Kofler hat sein großes Hobby zum Beruf gemacht. Erst mit 17 Jahren hat der Laternser aktiv mit dem Radsport gestartet. Im Team von RV Schwalbe Rankweil konnte er bei diversen Rennen im In- und Ausland etwa ein Jahrzehnt lang mehrmals gute Topplatzierungen erreichen. Vor seiner aktiven Laufbahn im Radsport hat Johannes Kofler logischerweise in seinem Wintersportort schon mit knapp drei Jahren erstmals die Skier angeschnallt und dort landesweit im alpinen Skisport bei Wettbewerben geglänzt. Beim ehemaligen Radprofi Roman Hermann im Radsportcenter in Schaan absolvierte Kofler eine Mechanikerlehre, was für seinen weiteren Lebensabschnitt von enormer Bedeutung gewesen ist. Fast zwei Jahre nach der Lehre konnte Johannes Kofler im Welt-Radteam Phonak in der Schweiz seinen Lernprozess als Mechaniker fortsetzen und als Dank überreichte ihm Weltmeister Oscar Camenzind seinen goldenen Helm. „Das werde ich als absoluter Newcomer nie und nimmer vergessen so eine Wertschätzung.“

Doppelfunktion ist keine Last

Mit dem Wechsel zur heimischen Rad-Equipe änderte sich für Johannes Kofler aber wieder sein Lebensabschnitt. Die Organisation für die Topfahrer vor und nach den Rennen sowie bestmögliche Rennräder zur Verfügung zu stellen bildet für Johannes Kofler einen neuen großen Aufgabenbereich. In mehr als vierzig Ländern war der Mann für alle Fälle im Radteam schon unterwegs und durfte viel Positives erleben. Seit einem Jahrzehnt ist das Radhaus Rankweil auch sein neues zweites Zuhause. „Ich will hier speziell für die zufriedenen Kunden eine gute Qualität an neuen Rädern abliefern. Das Service muss passen“, so Johannes Kofler. Für die Zukunft wünscht er sich wieder mehr aktive Ausfahrten mit seinen Kollegen vom Förderverein vor dem Arlberg. Ohne die Unterstützung von Frau Conny und seinen beiden Söhnen Luca und Laurin wäre ein solcher Arbeitsaufwand erst gar nicht möglich.VN-TK

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