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Doornbos ersetzt Friesacher

Patrick Friesacher hat sein Formel 1-Cockpit bei Minardi wie erwartet verloren. Das italienische Team gab am Dienstag bekannt, dass der Kärntner mit sofortiger Wirkung durch den Niederländer Robert Doornbos ersetzt wird.

Beim Grand Prix von Deutschland am Sonntag in Hockenheim wird daher Christian Klien (Red Bull Racing) der einzige Österreicher am Start sein.

Minardi-Chef Paul Stoddart hatte vergangene Woche angekündigt, sich von Friesacher wegen ausstehender Zahlungen zu trennen. Während in Kärnten ein politischer Streit um von Landeshauptmann Jörg Haider aufgetriebene Sponsorengelder entbrannte, musste der 24-jährige Kärntner seinen Platz für den bisherigen Jordan-Testpilot Doornbos räumen. Das Team aus Faenza fährt damit künftig mit zwei Niederländern, Nummer-eins-Pilot ist Christijan Albers.

„Robert hat klar demonstriert, dass er die nötige Geschwindigkeit hat, um in der Formel 1 mitzuhalten. Ich möchte aber auch Patrick für seinen Einsatz für das Team danken. Und obwohl finanzielle Überlegungen der Grund waren, warum wir die Zusammenarbeit mit ihm beenden mussten, bedeutet diese Entscheidung keinesfalls eine Geringschätzung seiner Fähigkeiten als Fahrer. Wir schätzen ihn weiter sehr und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft“, erklärte Stoddart.

Für Friesacher, der am 15. Februar einen Minardi-Vertrag erhalten hatte, ist der Traum von der Formel 1 damit zumindest vorerst vorbei. In fünf Monaten brachte es der Kärntner auf elf Rennen. Sechs Mal fiel der 24-Jährige aus, aus den fünf Ergebnissen im Endklassement strahlt der sechste Platz von Indianapolis heraus, als allerdings auch nur die sechs Bridgestone-Autos am Start waren.

Friesacher will aber noch nicht aufgeben. Manager Thomas Frank will versuchen, seinen Schützling doch wieder in der Formel 1 unterzubringen.

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