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Donaufestival 2013 unter dem Motto "Krems brulee"

Das Donaufestival 2013 steht unter dem Motto "Krems brulee".
Das Donaufestival 2013 steht unter dem Motto "Krems brulee". ©donaufestival.at
Am Donnerstag fand die Pressekonfernez zum Donaufestival 2013 statt. Das Motto in diesem Jahr lautet "Krems brulee" und Festival-Leiter Thomas Zierhofer-Kin will in diesem Jahr auf jeden Fall etwas ädnern.

“Krems brulee” lautet das diesjährige Motto des Donaufestivals. Festival-Leiter Tomas Zierhofer-Kin will heuer nichts anbrennen lassen: “Nach dem letzten Jahr war mir klar, dass ich etwas ändern möchte. Also haben wir in meinem neunten Festivaljahr den Versuch gewagt, die Schraube noch etwas weiter zu drehen”, sagte er bei der Pressekonferenz.

Doppelt so viele Musikveranstaltungen

Mit 70 Musikveranstaltungen wurde das musikalische Angebot verdoppelt, 20 Performances betonen den heurigen Schwerpunkt auf performative Kunstformen jenseits des Theaters. An den sechs Festivaltagen (25. bis 27. April sowie 2. bis 4. Mai) sollen die Programmideen auch beim Publikum zünden: “Wir hoffen auf eine Auslastungssteigerung. Die Frühbucherzahlen stimmen uns sehr optimistisch.” Rund 16.000 Karten werden heuer aufgelegt, etwas mehr als 2012, als rund 85 Prozent Auslastung erzielt wurde. Das Gesamtbudget beträgt 1,725 Mio. Euro, davon kommen 1,425 Mio. (und damit um 190.000 Euro weniger als im Jahr zuvor) vom Land Niederösterreich.

15 Uraufführungen beim Donaufestival 2013

Rund 15 Uraufführungen bietet das Festival heuer, mit einer davon eröffnet ein Veteran der Avantgarde: Donaufestival-Fan Peter Weibel gibt am 25. April um 19 Uhr im Klangraum Krems mit dem Hotel Morphila Orchester unter dem Titel “The Origin of Noise – The Noise of the Origin” ein “3D-Rausch-Konzert”. Zierhofer-Kin versprach “eine multimediale Inszenierung mit allen Instrumenten, die Weibel am ZKM erfunden hat”. Zu den Höhepunkten des dichten weiteren musikalischen Programms zählen Girls Against Boys, Robert Hood, Michael Rother, Martin Rev, JG Thirlwell oder Geoff Barrow von Portishead, der zwei seiner neuen Projekte vorstellen wird.

Der von Gabrielle Cram kuratierte Performance-Schwerpunkt präsentiert u.a. “eine Serie von Arbeiten, die Kunsträume für eine breitere politische und soziale Agenda aktivieren” (Cram). Dazu zählt etwa das “Alternate Reality Game” “Raiders of the Lost Crown” des mexikanischen Medienaktivisten Fran Ilich, der im Kremser Messegelände die fiktive Rückgabe des im Völkerkundemuseum Wien aufbewahrten Penacho zum Ausgangspunkt vielfältiger Medienaktivitäten nimmt, an denen sich nach Art von Reality Games auch das Publikum beteiligen kann.

Der Schweizer Hans Peter Litscher macht sich dagegen in seiner “Operation Otto Retter” auf die Spurensuche nach einem derart schillernden angeblichen Kremser Künstler und Performance-Pionier, dass die Bezeichnung Gesamtkunstwerk in mehrfacher Hinsicht treffend zu sein scheint.

Kooperation der Kunsthalle mit dem Donaufestival besteht weiter

Auch die Mitwirkung der Gruppen Saint Genet und Miasma, “die ihre Spannung aus dem Changieren zwischen Ausstellung, Installation, Live-Film, Aktionismus und Theater beziehen”, sowie “eine Reihe gesellschaftspolitisch hoch relevanter Arbeiten von international agierenden KünstlerInnen und KunstaktivistInnen aus Mittel- und Südamerika”  wie Tania Bruguera, Teresa Margolles oder Carlos Amorales wurde hervorgehoben. Hans-Peter Wipplinger, der Direktor der Kunsthalle Krems, freute sich darüber, dass die Kooperation der Kunsthalle mit dem Donaufestival im Rahmen der Ausstellung “Große Gefühle” mit Performances von Douglas Gordon und Tino Sehgal fortgesetzt wird: “Lassen Sie sich überraschen!”

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