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Donald Trump ist der nächste US-Präsident

Donald Trump hat es ins Weiße Haus geschafft.
Donald Trump hat es ins Weiße Haus geschafft. ©AP
Der republikanische Kandidat Donald Trump hat nach Prognosen der Nachrichtenagentur AP von Dienstagfrüh die Wahl zum US-Präsidenten gewonnen.

Der Republikaner Donald Trump ist zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden. Seine demokratische Gegenkandidatin Hillary Clinton gestand in einem Telefonat mit Trump Mittwochfrüh ihre Niederlage ein, meldete der Sender CNN. Die Nachrichtenagentur AP meldete zuvor, der Republikaner habe die nötigen 207 Wahlmännerstimmen zusammen.

“Amerikanischer Traum erneuern”

Der Republikaner will “Präsident aller Amerikaner” sein. “Es ist Zeit für uns, als geeintes Volks zusammenzukommen”, sagte er bei seiner Siegesrede Mittwochfrüh in New York. Er wolle denjenigen, die nicht für ihn gestimmt hätten, die Hand reichen und mit ihnen zusammenarbeiten. Es müsse nun die Arbeit beginnen, die USA und den “amerikanischen Traum zu erneuern”.

Die Wunden des Wahlkampfes müssten geheilt werden. Als Beispiele nannte der Republikaner die Schaffung von Millionen von Jobs und den Wiederaufbau von Infrastruktur. Auch werde die USA unter seiner Präsidentschaft mit anderen Staaten zusammenarbeiten. “Die internationale Gemeinschaft soll wissen, wir werden die Interessen der USA immer voranstellen, aber wir werden alle fair behandeln”, sagt er

Erste Gratulanten

 

Als einer der ersten hat Mittwochfrüh der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban zum Wahlsieg gratuliert. “Was für großartige Neuigkeiten. Die Demokratie lebt noch”, schrieb Orban auf seiner offiziellen Facebookseite. Der ungarische Premier hatte als einer der wenigen führenden EU-Politiker im Vorfeld seine Unterstützung für Trump erklärt.

China hat seine Hoffnung auf gute Beziehungen zu der neuen amerikanischen Regierung geäußert. “Wir hoffen, dass die neue Administration der USA gute und stabile Beziehungen zu China fortsetzt und ausbaut, wovon beide Ländern und die Völker der Welt profitieren werden”, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Lu Kang, am Mittwoch in Peking.

“Trump ist unberechenbar”

Experten zeigten sich besorgt über einen US-Präsidenten Donald Trump. “Es wird sehr negative Auswirkungen auf Wirtschaft und Finanzen haben”, sagte der renommierte Professor Shi Yinhong von der Volksuniversität der Deutschen Presse-Agentur. “Er unterstützt einen ökonomischen Nationalismus.” China und alle anderen großen Volkswirtschaften würden betroffen sein. Auch im Territorialstreit im Südchinesischen Meer rechnet Shi Yinhong mit einem harten Kurs.

“Im Vergleich zu Hillary Clinton ist Trump unberechenbarer”, sagte die Asien-Pazifik-Expertin Yu Yingli, die große Veränderungen in der amerikanischen Politik erwartet. Es sei auch verstärkter Handelsprotektionismus zu erwarten.

“Man muss genau hinhören”

Auch EU-Parlamentspräsident Martin Schulz erwartet nach der Wahl schwierigere Beziehungen zu den Vereinigten Staaten. Das politische System der USA habe allerdings immer wieder Ausschläge erlebt und sei stark genug auch für eine Präsidentschaft des Republikaners Trump, sagte der SPD-Politiker am Mittwochmorgen in der ARD.

Schulz verglich Trumps Wahlsieg mit der Entscheidung der Briten für das Ausscheiden aus der Europäischen Union. Viele Menschen fühlten sich nicht ernst genommen und protestierten mit ihrer Stimme. “Man muss genau hinhören”, sagte Schulz und sprach von einem Lehrstück. Ähnlich große Verwerfungen wie in den USA gebe es in Europa allerdings nicht.

“Enorme Unsicherheit”

Die deutsche Wirtschaft reagiert geschockt und verunsichert auf den Sieg von Donald Trump. “Ein Black Tuesday für den Welthandel”, sagte der Präsident des Verbandes der Familienunternehmer, Lutz Goebel. “Trumps Unberechenbarkeit und sein Protektionismus bringen enorme Unsicherheit mit sich – politisch und wirtschaftlich.”

Trump habe im Wahlkampf viele Ankündigungen gemacht, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben. “Keiner weiß derzeit, was in der kommenden Zeit davon tatsächlich umgesetzt wird. (…) Die Verunsicherung ist deshalb gerade auch bei den deutschen Unternehmen groß.”
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