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Divis erhielt Torhüter-Platz

Österreichs Eishockey-Teamtorhüter Reinhard Divis scheint den Sprung in die NHL endgültig geschafft zu haben. "Ich bin stolz, dass ich auf Grund meiner Leistungen ins Team gekommen bin", sagte Divis.

Der 28-jährige Vorarlberger, der am 7. April 2002 als erster Österreicher in der NHL debütiert hatte, wird nach zuletzt sehr guten Auftritten im Farmteam und auch bei den Blues selbst fixer zweiter Tormann bei den St. Louis Blues. Die bisherige Nummer zwei, Brent Johnson, wurde auf die Transferliste gesetzt.

„Ich bin stolz darauf, dass ich auf Grund meiner Leistungen und nicht wegen einer Verletzung ins Team gekommen bin“, sagte Divis in einer ersten Reaktion. „So wie Divis zuletzt gespielt hat und was Johnny (Johnson) gezeigt hat, wollten wir einen Wechsel“, wird Blues-Coach Joel Quenneville auf der offiziellen Homepage der Blues zitiert. Für Divis ist das freilich eine Riesenchance. Bisher stand er fünf Mal im Aufgebot des NHL-Klubs, allerdings immer, weil Chris Osgood, der Nummer-eins-Goalie, oder Johnson verletzt waren. Der 31-jährige Osgood hat übrigens vergangenen Sommer einen Einjahresvertrag unterzeichnet, die Blues haben aber eine Option für eine weitere Saison.

Sein Auftritt am Neujahrstag beim 5:4 der Blues über die New York Rangers dürfte den letzten Ausschlag zu Gunsten des gebürtigen Wieners gegeben haben. Divis hatte nach 39 parierten Schüssen viel Lob erhalten. Und im Dezember hatte er im Farmteam, den Worcester IceCats, mit 203:21 Minuten ohne Tor für einen Klubrekord gesorgt. „Als sich mich wieder runter geschickt haben, haben sie mir gesagt, dass ich so weiter spielen soll“, sagte Divis, der bei Worcester eine 12-10-8-Serie gezeigt hat.

Divis darf sich nun eine Bleibe in St. Louis suchen. Zunächst wird er freilich im Hotel nächtigen, immerhin saß er schon am Montag im Auswärtsmatch gegen die Chicago Blackhawks auf der Bank. Die Familie von Divis bleibt vorerst in Worcester, wird die Übersiedelung aber nicht mitmachen. Weil sein Sohn Dominic schulpflichtig wird, zieht seine Frau Sandra mit den beiden Kindern (Tochter Nicole) voraussichtlich nach Hause nach Thüringen.

Aus rot-weiß-roter Sicht wäre freilich vor allem der 17. Jänner ein echtes Highlight: Da steht das Heimspiel der St. Louis Blues gegen Minnesota Wild auf dem Programm und somit ein mögliches erstes Österreicher-Duell in der NHL-Geschichte. Bei den Wild ist ja seit einiger Zeit der Steirer Christoph Brandner engagiert.

Links zum Thema:
St. Louis Blues
NHL.com

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