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DiTech verkauft "freie" Smartphones

Noch heuer sollen mehrere Tausend Smartphones verkauft werden, wenn es nach dem Computerhändler DiTech geht. Alle Smartphones sollen vertragsfrei sein.

Der Computerhändler DiTech steigt in den Verkauf von Smartphones ein. Ab heute will man den Mobilfunkern bei den Verkaufszahlen dazwischenfunken. Die vertragsfreien Handys sollen vor allem von jenen Kunden gekauft werden, die ihr Smartphone schneller wechseln wollen, als es der Vertrag mit dem Provider vorsieht. Im Jahr 2011 will man noch mehrere Tausend Geräte verkaufen, insgesamt rechnet das Unternehmen heuer mit einem Umsatzplus von 15 Prozent, so Geschäftsführer Damian Izdebski zur APA.

Erste Smartphones von Samsung und LG

“Ich glaube, dass die User schneller wechseln wollen”, bringt Izdebski die DiTech-Motivation auf den Punkt. Die in der Regel über zwei Jahre laufenden Bindungsfristen der Mobilfunker würden der technischen Entwicklung und den Kundenwünschen nicht standhalten. “Das ist schon fast so, als ob man zehn Jahre lang das gleiche Auto fährt”, so der Firmengründer. Konkret will DiTech im High-End-Bereich einsteigen, man ist überzeugt, dass es genug Kunden gibt, die bereit sind, “zwei- bis vierhundert Euro” für ein modernes Smartphone auszugeben. Gestartet wird mit Geräten von Samsung und LG, weitere Hersteller sollen in den nächsten Wochen dazukommen.

Große Sortimentstiefe

Punkten will DiTech auch durch seine große Sortimentstiefe: “Wirklich tolle Geräte schaffen es nicht nach Österreich, da die Provider sie nicht in ihre Null-Euro-Packages aufnehmen”, so Izdebski. 2011 will man zumindest “mehrere Tausend” Smartphones verkaufen. Dabei kommt dem Computerhändler auch der Trend von Mobilfunkern wie Bob und Yesss entgegen, die günstige Tarife ohne Handy anzubieten. Auch bei den Smartphones will DiTech auf eine Kombination aus stationärem Handel und Online-Geschäft setzen. Izdebski ist überzeugt, dass das “Beherrschen des Multi-Channels die Voraussetzung für das Überleben der Händler” sein wird. DiTech macht knapp 40 Prozent seines Umsatzes online.

Zuwächse zwischen 15 und 17 Prozent

Das Frühjahr ist für die 16 DiTech-Geschäfte sehr zufriedenstellend verlaufen. “Je nach Standort wachsen wir zwischen 15 und 17 Prozent”, freut sich Izdebski. Übers Jahr gesehen rechnet man damit, diesen Trend beibehalten zu können, die 100 Mio. Euro Umsatzmarke dürfte übersprungen werden. In nicht näher genannten Ballungsräumen ist man auf der Suche nach Geschäftsflächen, konkret sei aber keine Neueröffnung geplant. 2010 erwirtschaftete DiTech einen Nettoumsatz von 96,2 Mio. Euro und beschäftigt aktuell 285 Mitarbeiter.

(Quelle: APA)

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