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Diskussion wegen "islamischen" Badeanzugs in Schwimmbad

Eine Muslimin hat mit einem Ganzkörper-Badeanzug in einem Schwimmbad in Verona eine öffentliche Diskussion ausgelöst. Die Frau habe mit einem "Burkini" ins Wasser gehen wollen, sie löste damit jedoch den Protest einiger Mütter aus.

Sie behaupteten, die Frau mit der langen Hose, der überhüftlangen Tunika und dem badehaubenartigen “Schleier” würde ihre Kinder erschrecken, berichteten italienische Medien.

Die Frau wurde vom Direktor der Anstalt nicht entfernt. Auch große Schwimmerinnen, wie die WM-Siegerin Federica Pellegrini, würden im Ganzkörper-Badeanzug gekleidet ins Wasser gehen, argumentierte er. Der Direktor erkundigte sich lediglich über das Material, aus dem der “Burkini” zusammengesetzt sei.

Der Name “Burqini” ist eine eingetragene Marke der australischen Firma Ahiida, die von der aus dem Libanon stammenden Muslimin Aheeda Zanetti gegründet wurde. In der Türkei ist der muslimische Ganzkörper-Badeanzug nach dem dortigen Hersteller unter dem Namen Hasema (sprich: Haschema) bekannt. Die Materialen des islamischen Anzüge sind ähnlich jenen herkömmlicher Badeanzüge, nur verdecken sie den gesamten Körper mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen. Zudem ist das Oberteil in Form einer Tunika geschnitten, um den Umrisse des Gesäßes zu kaschieren.

Im Schwimmsport werden Ganzkörperanzüge jüngst vermehrt eingesetzt, weil sie die Erzielung schnellerer Zeiten zulassen.

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